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Die Genossen geben sich aufmüpfig

Die SP Oberaargau ist nicht zufrieden mit dem Parteiprogramm der Mutterpartei. Sie unterstützt einen Rückkommensantrag.

Markus Meyer, SP-Grossrat
Markus Meyer, SP-Grossrat
Herbert Rentsch

Das neue Parteiprogramm der SP Schweiz kommt bei den Oberaargauer Genossinnen und Genossen nicht gut an. Die SP Oberaargau hat am Dienstagabend an ihrem Parteitag in Huttwil beschlossen, bei der Parteizentrale in Bern einen Rückkommensantrag zu stellen. Der Entscheid fiel mit 20 gegen 10 Stimmen.

Die Mehrheit der anwesenden Delegierten bekundete vor allem Mühe damit, dass die SP im Parteiprogramm die Abschaffung der Armee und die Überwindung des Kapitalismus fordert. Zudem stören sich viele daran, dass am nationalen Parteitag vom 30.Oktober Dinge beschlossen wurden, die nicht im Entwurf des Programms drin waren und daher in den Sektionen gar nicht diskutiert werden konnten. Dieses Parteiprogramm widerspiegle die Meinung der Basis nicht. Wenn die SP keine Korrekturen vornehme, werde sie Wähler verlieren. So sagte Andreas Urben von der SP Inkwil: «Wir haben unmittelbar nach den Parteitagsbeschlüssen 15 Prozent unserer Mitglieder verloren.»

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