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Die Finanzierung des Casino-Theaters ist ungelöst

Die 13,3 Millionen Franken teure Sanierung des Casino-Theaters eilt, doch noch sind die Mehrkosten von 3 Millionen nicht finanziert. Markus Grimm, Verwaltungsratspräsident, erklärt, weshalb der Umbau so viel Geld verschlingt.

Architektin Anna Suter und Verwaltungsratspräsident Markus Grimm auf der Holztreppe, die noch als Fluchtweg dienen würde.
Architektin Anna Suter und Verwaltungsratspräsident Markus Grimm auf der Holztreppe, die noch als Fluchtweg dienen würde.
Andreas Marbot
Der Zugang zum Saal des Casino-Theaters wird durch eine Treppe sichergestellt. Das Sanierungsprojekt sieht ein zweites Treppenhaus vor.
Der Zugang zum Saal des Casino-Theaters wird durch eine Treppe sichergestellt. Das Sanierungsprojekt sieht ein zweites Treppenhaus vor.
Andreas Marbot
Bühnenbild und Requisiten müssen über eine Treppe zum Lift getragen werden. Der neue Zugang erfolgt ab Casinorain ebenerdig.
Bühnenbild und Requisiten müssen über eine Treppe zum Lift getragen werden. Der neue Zugang erfolgt ab Casinorain ebenerdig.
Andreas Marbot
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Das Casino-Theater Burgdorf entspricht nicht mehr den öffentlichen Auflagen, Vorschriften und Gesetzen», erklärt Anna Suter, die als Architektin für den Umbau und die Sanierung des 1872 erbauten Musik- und Tanztheaters in der Oberstadt verantwortlich zeichnet. Tatsächlich zeigt ein Rundgang, dass das Haus in die Jahre gekommen ist und dringender Handlungsbedarf besteht, damit die Vorschriften der Gebäudeversicherung erfüllt werden können. Der Theatersaal und die Ränge auf dem Balkon müssen neu über zwei Treppen erschlossen und das ganze Haus rollstuhlgängig gemacht werden. Abenteuerlich wäre heute eine Evakuierung der Theater- und Konzertbesucher, denn der Fluchtweg führt über die kaum einen Meter schmale Holztreppe, die nur dank Handläufen und spezieller Schulung der Casino-Angestellten von der Gebäudeversicherung superprovisorisch bewilligt worden ist. Diese Treppe muss auf die minimale Fluchtwegbreite von 1,2 Meter verbreitert und vom Dachgeschoss bis in den Keller neu gebaut werden. Auch ein neuer Fluchtweg zum Casinorain soll gebaut werden. Die Bühnentechnik und die Garderoben entsprechen längst nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemässen Betriebs. Die technischen und sanitären Einrichtungen mussten aufgrund ihres Zustands teilweise ausser Betrieb gesetzt werden.

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