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«Der Verdingbub» rührt das Publikum zu Tränen

Grosse Emotionen im Kino: Bei der Vorpremiere zum Film «Der Verdingbub» machen sich unter den Zuschauern Trauer und Unverständnis breit.

An der Vorpremiere zum Film «Der Verdingbub» standen die Besucher an der Kinokasse Schlange.
An der Vorpremiere zum Film «Der Verdingbub» standen die Besucher an der Kinokasse Schlange.
Thomas Peter

Die Vorpremiere zum Film «Der Verdingbub» wusste über 100 Interessierte in das Kino Roxy in Signau zu locken. Ein Grund für den erfreulichen Publikumsaufmarsch sieht Geschäftsleiterin Molly Wälti darin, dass der Film in Trub gedreht wurde. Bereits von Beginn an herrscht eine spannungsgeladene Stille. Bei der Ohrfeige, welche Max aus dem Nichts heraus im Kinderheim verpasst wird, geht ein Raunen durch die Reihen. Wieder herrscht Totenstille. Max wird vom Pfarrer im Kinderheim abgeholt und zur Familie Bösiger in die Dunkelmatt gebracht. Die Aussage: «Schaut dazu, dass dieser Bub es nun etwas länger hält», lässt manchen Anwesenden erschaudern, und dass sich der Pfarrer mit Würsten bestechen lässt, macht ihn nicht sympathischer.

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