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Der Siegermuni hat «enorm viel Sonntag»

Dass der Schwingermuni Fors vo dr Lueg unter seinesgleichen etwas darstellt, war am Donnerstag am Zuchtstiermarkt in Langnau auch für Laien augenfällig.

Jeder Stier muss mehrere Runden drehen, bevor der Experte sein wohl überlegtes Urteil bekannt gibt.
Jeder Stier muss mehrere Runden drehen, bevor der Experte sein wohl überlegtes Urteil bekannt gibt.
Daniel Fuchs
Am Zuchtstiermarkt bekommen die Bauern vor Augen geführt, welche Stiere die Emmentaler Viehzucht prägen.
Am Zuchtstiermarkt bekommen die Bauern vor Augen geführt, welche Stiere die Emmentaler Viehzucht prägen.
Daniel Fuchs
Nebst Sempach können auch Hans Gerber aus Schangnau und André Mosimann  aus Toffen (von links) einen Stier mit Mistertitel ihr eigen nennen.
Nebst Sempach können auch Hans Gerber aus Schangnau und André Mosimann aus Toffen (von links) einen Stier mit Mistertitel ihr eigen nennen.
Daniel Fuchs
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Ein Stier ist noch lange kein guter Stier, nur weil er Kühe bespringt und Kälblein zeugt. Ob er das überhaupt jemals darf, entscheidet sich an Veranstaltungen, wie gestern eine in Langnau stattgefunden hat. Der Emmentalische Fleckviehzuchtverband führte zum 10.Mal einen Zuchtstiermarkt durch.

Zuerst sind harmlose Stierkälber an der Reihe.Sie machen nicht so viel her, verglichen mit Kalibern, wie Schwingerkönig Matthias Sempach am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest eines als Siegermuni überreicht wurde. Aber nur Laien zeigen sich unbeeindruckt ob der Ware, die die Bauern am Halfter führend ihre Runden drehen lassen. Das Publikum, das den Vorführplatz säumt, begutachtet die Exemplare durchaus interessiert.

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