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Der harte Kampf um die Gullideckel

Die Giessereibranche ist ein wahrhaft hartes Pflaster. Das weiss auch Patrick Nottaris des Oberburger Familienbetriebs Nottaris AG. Die Wirtschaftskrise schlägt bei der Giesserei aber nur zur Hälfte zu Buche.

Heisser Arbeitsort: Der Schmelzofen der Giesserei Nottaris in Oberburg.
Heisser Arbeitsort: Der Schmelzofen der Giesserei Nottaris in Oberburg.
Thomas Peter

Funken sprühen, ein grelles Licht durchflutet die Halle, und die Luft riecht etwa so wie an einem späten 1.-August-Abend. Die Schutzbrille schützt zwar vor den Funken, doch ins helle Licht sollte man trotzdem nicht zu lange blicken, rät der erfahrene Produktionsleiter Hans Howald. Auch ein gewisser Abstand ist wichtig, denn hier wird gerade 1500 Grad heisses Flüssigeisen umgegossen. Weil etwas Magnesium hinzugefügt wird, entsteht dieses extrem helle Licht. Das ist nur ein kleiner Schritt im Entstehungsprozess für ein Produkt, das uns auf der Strasse zirka alle 50 Meter begegnet, ohne dass wir es gross wahrnehmen: ein ganz normaler Gullideckel.

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