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Der Freiherr reitet wieder aus

Premiere auf dem Spitzenberg: Margrit Zürcher erfüllt sich einen Traum und inszeniert ihr selbst verfasstes Freilichttheater. Das Stück handelt von Armut und Hochmut.

Die armen Bauersleute am Fusse der Burg Spitzenberg: Am Wochenende wurde erstmals das Freilichttheater «Dr Bänz vo Spitzebärg» aufgeführt.
Die armen Bauersleute am Fusse der Burg Spitzenberg: Am Wochenende wurde erstmals das Freilichttheater «Dr Bänz vo Spitzebärg» aufgeführt.
Walter Pfäffli

Zurück ins Jahr 1241. Es ist die Zeit, als der Freiherr von Spitzenberg die Burg in der Gohl bewohnt. Er ist nicht wohlhabend und fordert den Tribut strikte ein. Die Bauern leiden Hunger. Sie ächzen und stöhnen unter der Last, versuchen mehr schlecht als recht über die Runden zu kommen. Bänz von Spitzenberg und vor allem seine halsstarrige Mutter zeigen wenig Mitgefühl. Sie verlangen nur noch mehr Abgaben: Fleisch, Eier, Mehl und Holz. Ab und an reitet der Freiherr aus, kommt hoch zu Ross mit seinem treuen Begleiter Ritter Konrad hinunter von der Burg zu den Leuten. «Müesst haut no meh pflanze, meh wärche, dass es für aui längt», sagt Konrad nur. Erst als Bänz ein Eheversprechen gibt, keimt Hoffnung auf, denn die Zukünftige ist aus reichem Hause. Vielleicht wird jetzt alles besser

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