Der Beste schaute nur zu

Herzogenbuchsee

Über 400 Läuferinnen und Läufer nahmen am Samstag an der diesjährigen Ausgabe des Buchsilaufs teil.

Adrian Lehmann (hinten) startete das Hauptfeld am Buchsilauf.

Adrian Lehmann (hinten) startete das Hauptfeld am Buchsilauf.

(Bild: Marcel Bieri)

Quentin Schlapbach@qscBZ

«Bi ihm gsehts so liecht us.» Der Langenthaler Marathonläufer Adrian Lehmann stand zwar bei der 31.Ausgabe des Buchsilauf nicht am Start, aber selbst beim Einlaufen mit den Kids fand er für seinen federleichten Laufstil Bewunderer. Zwei ausgepumpte Läuferinnen, die soeben den 5,6 Kilometer langen Volkslauf absolviert hatten, stellten bei der Stilstudie des Oberaargauer Spitzenläufers fest, dass Laufen eben nicht gleich Laufen ist.

Apropos 31: Letztes Jahr war Lehmann noch am Start und stellte mit der Schnapszahl von 31 Sekunden und 31 Sekunden einen neuen Streckenrekord auf. Dieser blieb dieses Jahr ungefährdet, auch wenn Lehmanns Teamkollege von der Laufvereinigung Langenthal (LVL) Fabian Kuert mit 33 Minuten und 8 Sekunden auch eine bemerkenswerte Leistung zeigte. Bei den Frauen gab es mit Gabi Nyffeler auch eine klare Siegerin. Die Thunstetterin benötigte für die 10,2 km lange Strecke nur gerade 4 Minuten länger als Kuert.

Selbst mitgelaufen wäre Lehmann natürlich auch gern, aber da er gerade erst vor zwei Wochen den Zürich-Marathon absolviert hatte, wäre ein Start in Buchsi noch etwas verfrüht gewesen. Als Andy Ingold, einer der beiden OK-Chefs, ihn anfragte, ob er trotzdem komme, um das Einlaufen mit den Kindern zu machen, zögerte Lehmann nicht. «Ich nahm als Kind selbst immer am Buchsilauf teil», beschreibt Lehmann seine Verwurzelung mit dem Event.

Nicht nur bei den Kids

Nicht nur den Kids gab Lehmann mit seiner Präsenz einen Extramotivationsschub mit auf die Strecke. Als Freigeber des Starts nahm er auch für das Hauptfeld eine Maskottchen-Funktion ein. Seinen nächsten grossen Lauf wird Lehmann Ende September beim Berlin-Marathon haben, wo er die Limite für die Olympischen Spiele 2016 unterbieten will.

Dort, in Rio de Janeiro, werden garantiert andere meteorologische Verhältnisse herrschen als in Buchsi. Nichtsdestotrotz, nach dem Dauerregen vom Freitag war der Samstagnachmittag schon beinahe ein Prachttag. «Ideales Laufwetter», freute sich Thomas Jufer, das zweite Mitglied an der OK-Front.

Hier geht es zu den Resultaten.

Berner Zeitung

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