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«Das Präsidium war nicht mein Ziel»

Er wollte Naturwissenschaften oder Geschichte studieren, entschied sich dann aber doch für die Juristerei: Am 1.Januar 2014 wird der frühere Burgdorfer Gerichtspräsident Stephan Stucki Präsident des bernischen Obergerichts.

Stephan Stucki wird als Präsident des Obergerichts für den ordnungsgemässen Gang der Justiz verantwortlich sein – für die Zivil- und die Strafgerichtsbarkeit.
Stephan Stucki wird als Präsident des Obergerichts für den ordnungsgemässen Gang der Justiz verantwortlich sein – für die Zivil- und die Strafgerichtsbarkeit.
Susanne Keller

Wäre sein Büro nicht mit Fachliteratur, Bundesordnern und einem Schreibtisch mit PC vollgestopft und würden an den Wänden nicht bunte Kinderzeichnungen hängen, könnte der Raum von seiner Grösse her auch eine Mönchsklause sein. Die Aussicht, die Stephan Stucki von seinem Arbeitszimmer aus über die Stadt Bern geniesst, ist allerdings kaum zu übertreffen. Seit dem 1.Januar 2000 ist der 59-jährige Burgdorfer als einer von 22 Richtern am Obergericht des Kantons Bern tätig. Bald schon wird er seine Klause verlassen und in ein grösseres Büro wechseln, das auch für Sitzungen und Repräsentationszwecke zur Verfügung stehen muss. Denn der Grosse Rat des Kantons Bern hat Sozialdemokrat Stucki in der Septembersession zum Präsidenten des Obergerichts gewählt.

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