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Das fast vergessene Chörblichrut ist für gar manches gut

Chörblichrut ist ein besonderes Kraut, ein altbewährtes Volksheilmittel – der Verein Naturerlebnis Emme aus Langnau will die lang vergessene Naturmedizin wieder unter die Leute bringen.

Chörblichrut ist nicht einfach zu kultivieren, es wächst aber rund um den Bauernhof von Hans Trachsel (Bild) auf der Moosegg bei Langnau.
Chörblichrut ist nicht einfach zu kultivieren, es wächst aber rund um den Bauernhof von Hans Trachsel (Bild) auf der Moosegg bei Langnau.
Daniel Fuchs

Chörblichrut gedeiht auch am Ufer der Emme. Doch wer ihm begegnet, wird es für eine gewöhnliche Kerbel halten und achtlos daran vorbeigehen. Dabei ist die nach Änis riechende Süssdolde (lat. Myrrhis odorata), im Volksmund Chörblichrut genannt, ein altbewährtes Heilmittel.

Es stand einst in mancher Emmentaler Hoschtet und verhalf Bauern, die im Brennhäfeli ausser Schnaps auch Chörblichrutwasser brannten, zu willkommenem Nebenverdienst.

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