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«Das Emmental muss sich auf seine Stärken konzentrieren»

Der Berner Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher findet nicht, dass das Emmental wirtschaftlich in der obersten Liga mitspielen muss.

Philippe Müller
Es sei kein Armutszeugnis fürs Emmental, wenn täglich Tausende aus der Region weg nach Bern pendelten, um zu arbeiten, sagt Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher.
Es sei kein Armutszeugnis fürs Emmental, wenn täglich Tausende aus der Region weg nach Bern pendelten, um zu arbeiten, sagt Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher.
Stefan Anderegg

Täglich pendeln geschätzte 14'000 Menschen aus dem Emmental weg, um im Grossraum Bern zu arbeiten oder zur Schule zu gehen – Tendenz steigend. Ist das für den Wirtschaftsstandort Emmental nicht eine beunruhigende Entwicklung? Andreas Rickenbacher: Das muss man differenziert betrachten: Es gibt sehr wohl auch im Emmental Gemeinden, die mehr Zu- als Wegpendler verzeichnen. Burgdorf zum Beispiel. Das zeigt, dass es im Emmental akzeptierte und wichtige Regionalzentren gibt. Unter dem Strich ist es aber schon so, dass die Anzahl Pendler aus dem Emmental in Richtung Bern zunimmt. Das ist aber für eine Randregion nicht untypisch, diese Entwicklungen beobachte ich beispielsweise auch in Teilen des Berner Oberlands und des Seelands.

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