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Bohnen, amtl. nicht bewilligt

Selbst Bohnenstangen brauchen eine Baubewilligung: Das musste der Langenthaler Künstler Urs Hug erfahren. Er nimmt die Paragrafen-Reiterei der Behörden aber gelassen. Bald offeriert er Bohnensuppe für alle.

«Mir gefällt die Arbeit»: Künstler Urs Hug posiert am Zaun aus Bohnenstangen. Das Werk beschäftigt derzeit die Bauverwaltung.
«Mir gefällt die Arbeit»: Künstler Urs Hug posiert am Zaun aus Bohnenstangen. Das Werk beschäftigt derzeit die Bauverwaltung.
Daniel Fuchs

Urs Hug ist kein Streithahn. Provozieren will er schon gar nicht, wie er sagt. Trotzdem schüttelt er jetzt den Kopf. Und er schmunzelt, wenn er beginnt, die Geschichte seines Bohnenstangenzauns zu erzählen. «Dass ich dafür eine Baubewilligung brauche, ist komisch.»

Urs Hug steht vor seinem Haus am Mühleweg 15 in Langenthal. Im Jahr 2001 hat der Künstler das Gebäude der ehemaligen Schreinerei Baumann auf dem Ruckstuhl-Areal gekauft. Seither nutzt er die Räume an der Langete für seine Kunst. Im Rahmen der Ausstellung «Das Dorf» im Kunsthaus öffnete Hug das Haus erstmals auch für Besucher. Und weil er das Gebäude als Gesamtkunstwerk erlebt, gehört für ihn auch der Zaun dazu.

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