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Biglen und Walkringen streiten über Schulen

Die beiden Gemeinden streiten sich wegen der Sekundarschule: Um die eigene Oberstufe zu retten, will Walkringen seine Schüler künftig nicht mehr in der Nachbargemeinde zur Schule schicken. Biglen warnt, dadurch würden alle Schulstandorte geschwächt.

In Biglen gehen die Sekundarschüler seit Jahren zur Schule. Trennt sich Walkringen, herrscht hier in zwei Jahren viel weniger Betrieb.
In Biglen gehen die Sekundarschüler seit Jahren zur Schule. Trennt sich Walkringen, herrscht hier in zwei Jahren viel weniger Betrieb.
Urs Baumann

Biglen warnt, dadurch würden alle Schulstandorte geschwächt. Das politische Klima zwischen den beiden Nachbargemeinden Biglen und Walkringen ist frostig. Mit den neuen Plänen sei viel Geschirr zerschlagen worden, sagt Katharina Schneider, Ressortvorsteherin Bildung in Walkringen. Insbesondere die Bigler Lehrer seien «tief verletzt». Auslöser für den politischen Klimawandel sind die Zukunftspläne von Walkringen für die eigene Schule. Statt die Sekundarschüler wie seit Jahrzehnten nach Biglen in die regionale Sekundarschule zu schicken, will Walkringen sie künftig in der eigenen Oberstufe unterrichten. Damit gingen der Sekundarschule Biglen auf einen Schlag rund 40 Schüler verloren. Das entspricht rund einem Drittel.

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