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Bier-Sommeliers: Roger Brügger ist Schweizer Meister

Fachkenntnisse statt Bierbauch: Roger Brügger aus Langenthal ist der erste Schweizermeister der Bier-Sommeliers. Er dominierte den Wettkampf des Schweizer Brauerei-Verbands vom Samstag in Zürich.

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Am Samstag fand in Zürich die erste Schweizermeisterschaft der Bier-Sommeliers statt.
Am Samstag fand in Zürich die erste Schweizermeisterschaft der Bier-Sommeliers statt.
Keystone

LangenthalFachkenntnisse statt Bierbauch: Roger Brügger aus Langenthal ist der erste Schweizer Meister der Biersommeliers. Roger Brügger dominierte den Wettkampf des Schweizer Brauerei-Verbands vom Samstag in Zürich. Insgesamt 23 Biersommeliers kämpften um den Titel, wie der Verband mitteilt.

Mit seinem Sieg sicherte sich Roger Brügger einen Platz in der Nationalmannschaft, welche die Schweiz an den Weltmeisterschaften vom Juli in Brasilien vertreten wird. Brügger setzte sich im Final knapp gegen Marcel Alber aus Zürich und Raimer Schramm aus Chur durch. Auch Alber wird in Brasilien an den Start gehen. Die Konkurrenten hatten in Zürich unter anderem zehn verschiedene Biere blind zu degustieren und wurden auf ihre Bierkenntnisse getestet.

Ein Hobby

Der bald 43-jährige Roger Brügger ist Maschineningenieur und leitet bei der Güdel AG das Produktmanagement. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und bezeichnet Bierbrauen neben Kochen und Lesen als sein wichtigstes Hobby. In diesem Zusammenhang absolvierte er im letzten Frühjahr die achttägige Ausbildung zum Biersommelier, den Gastro Suisse seit vier Jahren anbietet. Nun krönte er diese Ausbildung mit dem Schweizer-Meister-Titel. Dass sich dort mit ihm und Marcel Alber zwei Liebhaber vor den Profibrauern durchgesetzt hätten, habe für Diskussionsstoff gesorgt, sei aber wohl kein Zufall, hält er fest: «Während wir immer wieder neue Biere probieren, liegt der Schwerpunkt der Brauer bei der Optimierung der eigenen Biere.»

Nach Brasilien

Fürs Brauen hat der Langenthaler eine Ausrüstung in der Waschküche, die er rund einmal im Monat hervorholt, um 60 Liter herzustellen. Er sei stolz auf seinen Titel, hält er fest, sein Leben werde er aber wohl nicht gross verändern, ausser vielleicht kurzfristig durch die Reise an die WM in Brasilien im Juli.

(SDA)

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