Zum Hauptinhalt springen

Bier brauen ist nichts für Ungeduldige

«Gut Sud» hiess es am Samstag in der Schulküche in Ursenbach. 19 Männer liessen sich in die Kunst des Bierbrauens einführen.

Kein Koch-, sondern ein Bierbraukurs: Am Samstag konnten Interessierte in der Schulküche in Ursenbach lernen, wie man Bier braut.
Kein Koch-, sondern ein Bierbraukurs: Am Samstag konnten Interessierte in der Schulküche in Ursenbach lernen, wie man Bier braut.
Marcel Bieri

«Ich trinke gerne Bier, deshalb will ich wissen, wie man es herstellt.» Wie Christoph Eggimann aus Burgdorf geht es den meisten Teilnehmern des ersten Bierbraukurses in Ursenbach. Organisiert haben den Anlass Walter Wegmüller und Patrick Zaugg, die zusammen die Sonnrain-Brauerei betreiben.

Nach einer theoretischen Einführung in die Geschichte und die Herstellung des Biers geht es an die Töpfe. In vier Gruppen wird Malz mit der Mühle geschrotet, mit Wasser vermischt (einmaischen), mit dem sogenannten Infusionsverfahren gemaischt, abgeläutert (Malztreber vom Wasser trennen), Hopfen gekocht und ausgeschlagen (Bierwürze von Hopfen und von Eiweissstoffen trennen). Zwischen den einzelnen Schritten bleibt immer wieder Zeit zum Diskutieren, Fotografieren und Trinken der von anderen kleinen Brauereien gesponserten Biere. Dazu gibt es von Wegmüller gebackenes Speckbrot mit Treber, also einem Restprodukt des Biers.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.