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Bewaffneter löst Polizei-Grossaufgebot in Koppigen aus

n Koppigen hat ein bewaffneter Mann, der in der Nacht auf Sonntag in ein Haus eingedrungen ist, ein Polizei-Grossaufgebot ausgelöst. Der Mann konnte festgenommen werden.

Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde bei der Kantonspolizei gemeldet, dass sich in einem Haus in Koppigen ein Bewaffneter aufhalte, wie es in der Mitteilung hiess. Die Hausbewohner, ein Mann, eine Frau und ein Kind, konnten sich ins Freie retten. Die Frau war vom Bewaffneten leicht verletzt worden und musste sich ambulant behandeln lassen.

Weil die Polizei davon ausging, dass sich der Mann noch im Haus aufhalten könnte, sicherte sie die Umgebung und durchsuchte danach das Gebäude. Da der Eindringling nicht gefunden werden konnte, wurden sämtliche Zufahrtsstrassen aus Koppigen überwacht.

Kurz vor 6 Uhr konnte der Mann schliesslich dingfest gemacht werden. Es handelte sich um einen 33-jährigen Schweizer aus der Region, wie Polizeisprecher Andreas Hofmann auf Anfrage sagte. Der Mann sei mit Messern und einer «Faustfeuerwaffen-ähnlichen Waffe» bewaffnet gewesen. Einzelheiten dazu gab der Polizeisprecher nicht bekannt.

Der Festgenommene habe im Haus nach aktuellem Kenntnisstand nichts gestohlen, führte Hofmann aus. Er befinde sich in Polizeigewahrsam. Wegen einer Stichwunde, die er sich vor der Festnahme selbst zugefügt hatte, wurde er in ein Spital eingewiesen.

Nach aktuellem Kenntnisstand gehe die Polizei davon aus, dass der Eindringling die Hausbewohner gekannt habe, sagte Hofmann. Zu klären sei aber noch, in welcher Beziehung er zu ihnen stehe.

SDA/dln

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