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«Bern ist eher ein Leuchtturm als Burgdorf»

«Grundsätzlich ist es suboptimal, wenn ein ganzes Departement nach Burgdorf verlagert wird», sagt Georges Bindschedler, Präsident der Berner Fachhochschule. Wie der Auszug des «Tech» aus Burgdorf kompensiert werde, sei noch nicht entschieden.

Burgdorf und Bern reissen sich seit Jahren um das Departement Wirtschaft, Gesundheit und soziale Arbeit (WGS) der Berner Fachhochschule. Nun scheint sich ein Kompromiss abzuzeichnen.
Burgdorf und Bern reissen sich seit Jahren um das Departement Wirtschaft, Gesundheit und soziale Arbeit (WGS) der Berner Fachhochschule. Nun scheint sich ein Kompromiss abzuzeichnen.
Andreas Blatter
Die Variante sieht vor, dass das WGS (im Bild) in Bern bleibt und  mit der Hochschule der Künste an einem noch nicht genau definierten Standort im Weyermannshaus zentralisiert wird. Burgdorf erhält im Gegenzug die Technische Fachschule Bern (TF), besser bekannt als «Lädere».
Die Variante sieht vor, dass das WGS (im Bild) in Bern bleibt und mit der Hochschule der Künste an einem noch nicht genau definierten Standort im Weyermannshaus zentralisiert wird. Burgdorf erhält im Gegenzug die Technische Fachschule Bern (TF), besser bekannt als «Lädere».
Andreas Blatter
Das Hauptgebäude der Berner Fachhochschule in Burgdorf mit der einstigen Studenten-Protest-Aufschrift Birchermüesli.
Das Hauptgebäude der Berner Fachhochschule in Burgdorf mit der einstigen Studenten-Protest-Aufschrift Birchermüesli.
Thomas Peter
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Im März 2012 hat der Grosse Rat entschieden, dass Burgdorf als Fachhochschulstandort erhalten bleiben soll. Herr Bindschedler, warum wollen Sie diese Vorgabe nicht umsetzen? Georges Bindschedler: Es hat niemand gesagt, dass wir diese Vorgabe nicht umsetzen wollen. Jedoch sehen wir grosse Probleme. Es ist deshalb unsere Aufgabe, die Interessen der Berner Fachhochschule zu vertreten. Man darf aber nicht vergessen: Der Grosse Rat hat zu einer Planungserklärung Ja gesagt, die den Regierungsrat zu etwas verpflichtet. Meines Wissens hat Burgdorf offen gelassen, dass man für das verlorene Departement eine andere Kompensation vorsehen könnte.

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