Zum Hauptinhalt springen

Beat Pfister tritt zurück

Aus gesundheitlichen Gründen tritt SVP-Gemeinderat Beat Pfister per sofort zurück. Damit ändert sich die Ausgangslage vor der Gesamterneuerungswahl am 5.Dezember nochmals grundlegend.

Die Ausgangslage vor der Gesamterneuerungswahl am 5.Dezember in Seeberg ändert sich grundlegend.
Die Ausgangslage vor der Gesamterneuerungswahl am 5.Dezember in Seeberg ändert sich grundlegend.
Walter Pfäffli

SVP-Gemeinderat Beat Pfister hat sein Amt per sofort niedergelegt. Der Vorsteher des Ressorts öffentliche Sicherheit und Entsorgung hat sich aus gesundheitlichen Gründen zu diesem Schritt veranlasst gesehen, vermeldet die Gemeinde auf ihrer Webseite. Vorerst übernimmt Pfisters Stellvertreter Matthias Zurflüh das Ressort.

Pfister, der dem Gemeinderat seit Juni 2010 angehörte, bringt damit ungewollt weitere Dynamik in die Gemeindepolitik. Am 5.Dezember nämlich stehen während der Gemeindeversammlung Gesamterneuerungswahlen an. Dann werden Gemeinderäte und die Schulkommission neu besetzt. Diese Ausgangslage ist ungewohnt, hatte Seeberg doch bisher die Mitglieder des Gemeinderats zeitversetzt gewählt. Bisher habe man keine Schwierigkeiten gehabt, Vakanzen neu zu besetzen, wie Gemeindepräsident Roland Grütter sagt. Nun ist die Ausgangslage aber eine völlig andere, nachdem die Gemeinde im Frühling ein neues Organisationsreglement beschlossen hat. Und gleichzeitig entschieden hatte, den Gemeinderat auf fünf Mitglieder zu verkleinern.

Vier Bisherige kandidieren

Von den sieben bisherigen Gemeinderäten scheidet also einer aus gesundheitlichen Gründen aus; ein weiterer will nicht mehr, einer kann nicht mehr: Der parteilose Fritz Steiner aus Oeschenbach – aufgestellt einst von der SVP – stellt sich einer Wiederwahl nicht. Dem von der BDP nominierten Erich Gygax aus Seeberg kommt die Amtszeitbeschränkung in die Quere. Bleiben noch Roland Grütter (BDP, Seeberg) selbst, Andreas Mühlemann (BDP, Grasswil), Matthias Zurflüh (SVP, Riedtwil) und Beat Jufer (BDP, Grasswil). Mindestens ein neues Gesicht wird also nach den Wahlen im Seeberger Rat sitzen.

Wahlvorschläge müssen bis Freitag, 23.November, bei der Gemeinde eingehen. Auch jene für die fünf Seeberger Mitglieder der Schulkommission.cd>

(BZ)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch