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«Bäraustarkes» aus der Heimstätte

Die Heimstätte vermarktet ihre Produkte neu unter dem Label «bäraustark». Der Name soll dabei gegen innen und aussen wirken: als gemeinsame Identität und als Garant für Qualität.

Präsentieren die neue Produktelinie: Gärtnereibetriebsleiter Jürg Hofer und Floristin Milena Schenk.
Präsentieren die neue Produktelinie: Gärtnereibetriebsleiter Jürg Hofer und Floristin Milena Schenk.
Daniel Fuchs

An der Vernissage der aktuellen Weihnachtsausstellung in der Gärtnerei der Heimstätte Bärau präsentieren sich nicht nur Weihnachtsdekorationen, sondern auch Produkte aus der Gastronomie und dem Kreativatelier. «Wir wollen einen Überblick über die ganze Produktelinie bieten», erklärt Peter Ducommun, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Im Vordergrund stehe dabei nicht nur das Resultat, sondern vielmehr der Herstellungsprozess: «Der Stolz auf die eigene Leistung, eine sinnvolle Beschäftigung oder der Aufbau einer Tagesstruktur, dies sind die Ziele, die wir für unsere Bewohner und Beschäftigten anstreben.»

«Fein» und «kreativ»

Je nach Bereich erhält jedes Produkt einen ergänzenden Zusatz. So präsentieren sich die Gastronomieerzeugnisse unter dem Namen «bäraustark fein». Bereichsleiter Bruno Renggli verblüfft mit grossen Zahlen: «Jedes Jahr werden 190000 Liter Milch selber verarbeitet.» Dabei entstehen unter anderem das Bärau-Mutschli, das saisonal angepasst in 25 verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt wird, oder die Bärau-Butter. Ausserdem würden jedes Jahr 35 Tonnen Mehl in der Bäckerei verarbeitet. «Vom Schlachten der hofeigenen Tiere bis zur Veredelung zu Fleischspezialitäten liegt bei uns alles drin.»

Während die Gastronomie schon seit jeher einen grossen Teil intern in die Heimstätte liefert, richtet sich die Kreativ- Werkstatt stark gegen aussen. Der zuständige Bereichsleiter Stefan Rüfenacht betont die Einzigartigkeit der Produkte «bäraustark kreativ»: «Bei uns entstehen Unikate aus Holz, Textilien, Ton oder Lebensmitteln.» Er erzählt von den Ideen, die im Kopf entstehen und dann mit Herzblut in liebevoller Handarbeit umgesetzt werden. In der Werchschüür und im Holzatelier arbeiten über 100 Bewohner und Tagesaufenthalter.

«Früsch» und «magnifique»

Durch die aktuelle Weihnachtsausstellung führen Gärtnereibereichsleiter Jürg Hofer und Floristin Milena Schenk. Im umfunktionierten Gewächshaus haben die 20 Mitarbeiter des Gärtnereibereichs ihre Kreativität ausgelebt. Das Label «bäraustark früsch» erhalten momentan Kerzen, Gestecke oder Dekorgegenstände. Im nächsten Jahr ergänzen Setzlinge, Gemüse oder Blumen das Angebot.

«So schön wie dieses Jahr war die Ausstellung noch nie», schwärmt ein begeisterter Peter Ducommun. «Ausserdem setzt die Edellinie ‹bäraustark magnifique› originelle Farbtupfer in das übrige Angebot.» Je nach Bereich zeichnet die Heimstätte etwa drei Produkte mit diesem Label aus. In der Gärtnerei sind das aktuell Gestecke aus Schwemmholz.Kathrin Schneider

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