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Auf Umwegen zu Simon Gfeller

Elisabeth Schenk präsidiert seit einem Jahr die Simon-Gfeller-Stiftung. Sie möchte den 1868 geborenen Emmentaler Dichter den Leuten wieder näherbringen.

Cyril Beck
Elisabeth Schenk in der Simon-Gfeller-Gedenkstube in Heimisbach. Hier hat die Präsidentin der Stiftung im letzten Jahr viel Zeit verbracht.
Elisabeth Schenk in der Simon-Gfeller-Gedenkstube in Heimisbach. Hier hat die Präsidentin der Stiftung im letzten Jahr viel Zeit verbracht.
Thomas Peter

Eigentlich sollten es rosige Zeiten sein für alte Mundartliteraten. Junge zeitgenössische Autoren wie Pedro Lenz und Guy Krneta haben bei einem noch jüngeren Publikum Erfolg, sie sind «in», man liest Berndeutsch. Sollten da nicht auch zumindest einige Brosamen zum Beispiel für den Emmentaler Dichter Simon Gfeller (1868–1943) abfallen? Wie es scheint, nicht. «Es findet momentan eher eine Verdrängung statt», bilanziert Elisabeth Schenk. In den Buchhandlungen hätten die jungen Mundartautoren den älteren das Wasser ein Stück weit abgegraben.

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