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Auf Papa Türk gekommen

Mit Patrick Strahm und André Steimann haben sich zwei ehemalige Roggwiler den Vertrieb von Papa Türk in der Schweiz gesichert. Ein Getränk, das die Gerüche nach dem Dönerverzehr neutralisieren soll.

Es waren zwei Bremer Studenten, die den Wundertrank letzten Spätsommer in Deutschland auf den Markt gebracht haben. Mit einer auf Lebensmitteltechnologie spezialisierten Hochschule hatten sie Papa Türk ab 2011 entwickelt. Der Name, eine Hommage an ihren Lieblingsdönerverkäufer, ist Programm: Mit seinem Chlorophyllanteil soll das Minzgetränk Gerüche zu neutralisieren vermögen – immerhin ist die geruchsneutralisierende Wirkung von Chlorophyll längst bekannt – und bietet sich daher geradezu an, nach einem saftigen Döner konsumiert zu werden.

Mit 10'000 Flaschen wagten die Studenten damals den Schritt auf den deutschen Markt. Mittlerweile ist ihr Papa Türk, verteilt über ganz Deutschland, erhältlich. Auf den Zaubertrankzug aufgesprungen sind mit Patrick Strahm (40) und André Steimann (40) jetzt auch zwei Schweizer Unternehmer: Mit ihrer neu gegründeten 2S Sales and Trading GmbH mit Sitz in Cham ZG, dem aktuellen Wohnsitz Steimanns, haben sich die beiden ehemaligen Roggwiler die Exklusivrechte für den Vertrieb von Papa Türk in der Schweiz und in Liechtenstein gesichert. Ab morgen Mittwoch soll das Getränk im Schweizer Handel erhältlich sein. Im Detailhandel, in Bars und Clubs, in Imbissläden. Auch bei Yildirim’s Snack House in Langenthal.

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