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Alle gegen zwei im Stadtrat

Die Langenthaler Stadträte Daniel Steiner und Bernhard Marti haben heikle Fragen zum Arbeitsklima und zu Beschaffungen gestellt – allerdings nicht in der Geschäftsprüfungskommission. Bei vielen Kollegen kam dies gar nicht gut an.

Auf die Verwaltung wird nicht «geschossen», das steht für Stadtpräsident Thomas Rufener fest.Das Langenthaler Verwaltungsgebäude.
Auf die Verwaltung wird nicht «geschossen», das steht für Stadtpräsident Thomas Rufener fest.Das Langenthaler Verwaltungsgebäude.
Robert Grogg
«Der Gemeinderat erachtet den von den Interpellanten gewählten Weg als falsch, persönlichkeitsschädigend und in keiner Weise lösungsorientiert.» Thomas Rufener (SVP).
«Der Gemeinderat erachtet den von den Interpellanten gewählten Weg als falsch, persönlichkeitsschädigend und in keiner Weise lösungsorientiert.» Thomas Rufener (SVP).
Die Stadträte Daniel Steiner und Bernhard Marti ha
«Sechs Seiten Antworten für vier Fragen, und die blieben trotzdem  weitgehend  unbeantwortet.» Bernhard Marti (SP).
«Sechs Seiten Antworten für vier Fragen, und die blieben trotzdem weitgehend unbeantwortet.» Bernhard Marti (SP).
zvg
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Begonnen hat alles am 16.Dezember 2013. Zu diesem Zeitpunkt war Daniel Steiner (EVP) noch Stadtratspräsident. Bernhard Marti (SP) war damals und ist heute immer noch GPK-Präsident. Gemeinsam reichten die beiden zwei Interpellationen ein. Sie hätten dies als gewöhnliche Parlamentarier getan und nicht in ihren Zusatzfunktionen, so sagen sie. Sie seien aber in diesen Funktionen aus der Bevölkerung heraus mit Fragen angegangen worden. Als gewählte Volksvertreter hätten sie diese Fragen aufgenommen und mit ihren Vorstössen bewusst an den Gemeinderat herangetragen.

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