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Alkiszene wird verscheucht

Die Stadt Burgdorf verscheucht die Alkiszene: Beim Buswartehäuschen vor dem Coop sind kaum noch Randständige anzutreffen.

Freiwillig räumen die Alkis ihren Stammplatz beim Grossverteiler nicht. «Die Polizei ist seit einiger Zeit vermehrt vor dem Coop präsent und bittet die Leute, sich woanders niederzulassen», sagt die für das Polizeiwesen zuständige Gemeinderätin Beatrix Rechner (BDP). Diese Interventionen würden erfolgen, weil sich die Geschäftsleute und Passanten «schon seit längerer Zeit» über die Alkoholiker und Drogenkranken vor den Läden beschweren. Statt beim Coop treffen sich die Randständigen im Entenpark oder, wenn auch wegen drohender Bussen immer seltener, vor der Migros.

Eine andere Möglichkeit, die Suchtkranken auf Distanz zu den «normalen» Leuten zu halten, sieht Rechner nicht. «Wir können diese Menschen nicht einfach aus der Stadt jagen», sagt sie und verweist darauf, dass die Randständigen nach ihrem Dafürhalten «nicht ein Polizei-, sondern ein soziales Problem» seien.

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