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Ab Montag gibts in Langenthal Methadon

Nächste Woche öffnet an der Bahnhofstrasse die Methadonabgabestelle für Drogenabhängige.

Klares Votum: SVP und FDP/JLL haben gestern den ersten Teil der Verwaltungs- und Regierungsreorganisation einhellig zurückgewiesen. Damit dürfte eine Anpassung des Wahlreglements wohl kaum noch auf die Gemeindewahlen 2012 hin erfolgen.
Klares Votum: SVP und FDP/JLL haben gestern den ersten Teil der Verwaltungs- und Regierungsreorganisation einhellig zurückgewiesen. Damit dürfte eine Anpassung des Wahlreglements wohl kaum noch auf die Gemeindewahlen 2012 hin erfolgen.
Thomas Peter

Jetzt ist es so weit: Die Stiftung Contact Netz eröffnet am kommenden Montag im Unia-Gebäude an der Bahnhofstrasse 32 ihr Zentrum für ambulante Suchtbehandlung (ZAS). Das heisst, eine Methadonabgabestelle für Drogenabhängige. Das ZAS Langenthal geht in der Anfangsphase laut einer Medienmitteilung von 30 bis 40 Benutzern aus. Bei zusätzlichem Bedarf könne das Angebot erweitert werden.

Mit den Patienten wird ein Behandlungsvertrag abgeschlossen. Sie erhalten im ZAS die erforderliche Dosis der Ersatzsubstanz. Das ZAS wird von Montag bis Freitag von 7.30 bis 9.30 Uhr und am Freitag zusätzlich von 18 bis 19 Uhr geöffnet sein. Durch das Angebot könnten die Hausärzte entlastet werden, heisst es in der Medienmitteilung.

Contact Netz musste für die Umnutzung der Räume ein Baugesuch einreichen. Bedenken betroffener Nachbarn und Geschäfte seien im Rahmen von Einspracheverfahren aufgenommen und geregelt worden, schreibt Contact Netz. In der Antwort auf einen Vorstoss von SVP-Stadtrat Beat Sterchi (SVP) schrieb der Gemeinderat, eine Szenenbildung vor dem ZAS sei nicht zu befürchten, denn die Betreiberin werde regelmässig die Umgebung kontrollieren und Patienten, die sich nicht an die Regeln hielten, vom Programm ausschliessen. Zudem wies er darauf hin, dass die ZAS-Patienten nicht grundsätzlich kriminalisiert oder der offenen Drogenszene zugeordnet werden dürften.

Berner Zeitung/pd/drh

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