Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch freut sich über Geozentrum

Burgdorf

Die Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch freut sich über das neue Geozentrum der Universität Bern und der Berner Fachhochschule in der Emmestadt. Die Uni habe offensichtlich «grosses Vertrauen» ins «Tech».

Elisabeth Zäch: Die Uni habe offensichtlich «grosses Vertrauen» ins Tech.

Elisabeth Zäch: Die Uni habe offensichtlich «grosses Vertrauen» ins Tech.

(Bild: Thomas Peter)

Johannes Hofstetter

Ob Burgdorf zur Standortgemeinde für einen Fachhochschul-Campus wird, vorentscheidet der Regierungsrat erst im Herbst. Die Tatsache, dass die Uni Bern und das Burgdorfer «Tech» in der Emmestadt nun ein Geozentrum betreiben, wertet Burgdorfs Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch aber als «ganz gutes Zeichen» dafür, dass die Stadt im Emmental nach wie vor gut im Rennen ist.

Noch ein Trumpf

«Dieses Zentrum ist ein weiterer Trumpf in unseren Händen», sagt Zäch mit Blick auf all die anderen Argumente – die Nähe zu Bern, das fast beliebig überbaubare Aebi-Areal, ein finanziell sehr leistungsstarker Investor und so weiter –, mit denen sie seit Monaten für den Burgdorfer Fachhochschul-Campus wirbt.

Die Verlegung dieser Universitätssparte nach Burgdorf mag Zäch allerdings auch nicht überbewerten: «Die Politik wird ja nicht von der Uni gemacht.» Klar sei jedoch, dass die Entscheidungsträger an der Universität offensichtlich «grosses Vertrauen in die Kompetenzen und Qualitäten der Berner Fachhochschule in Burgdorf» haben.

Bei Bedarf Platz für alles

In Sachen «Campus» stehen für die Stadt Burgdorf demnächst weitere Gespräche mit dem Kanton an. «Wir haben unser Dossier wunschgemäss überarbeitet und aufgezeigt, dass Burgdorf theoretisch in der Lage wäre, die ganze Berner Fachhochschule aufzunehmen», sagt Zäch.

Unabhängig von der Standortfrage sei die Schaffung des Geozentrums ein Beweis dafür, wie die Zusammenarbeit unter Institutionen über die Fachgrenzen hinaus funktionieren könne, sagt die ehemalige Burgdorfer Bildungsdirektorin. Dies dürfte besonders für die jungen Studierenden «eine ermutigende Erfahrung» sein.

Im Geozentrum studieren, prüfen und erforschen 100 Leute die Beschaffenheit von Böden, Gletschern und Tragelementen. Laut den Verantwortlichen der Uni und der Fachhochschule handelt es sich dabei um «ein schweizweit einzigartiges Projekt».

Berner Zeitung

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