Langnau

Parkplätze, die kosten

LangnauAb Mitte Januar stehen am Bärenplatz mehr Parkplätze zur Verfügung – allerdings nicht ganz gratis.

Der Bärenplatz in Langnau.

Der Bärenplatz in Langnau. Bild: Thomas Peter

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Noch immer kurven Baumaschinen über die Parzelle, auf der bis vor kurzem das Do-it-Gebäude der Migros stand. Mitte Januar aber soll der Platz zum Parkieren genutzt werden können – vorübergehend, bis die Arbeiten für einen Neubau beginnen werden. Gratis wird man sein Auto dort allerdings nicht abstellen können. Die Abteilung Öffentliche Sicherheit der Gemeinde Langnau hat verfügt, dass von Montag bis Samstag von 7 bis 19 Uhr in den ersten 30 Minuten nichts, danach aber pro 90 Minuten jeweils ein Franken zu bezahlen sei. So ist es im Anzeiger publiziert, und dagegen kann innert 30 Tagen beim Gemeinderat Einsprache erhoben werden.

Wie heute beim Stadion

Man habe sich dabei an die gleiche Regelung gehalten, die auch beim Ilfisstadion gelte, sagt Kurt Ruff, Leiter Öffentliche Sicherheit. Ursprünglich hatte die Gemeinde dort ab der ersten Minute eine Parkgebühr verlangt. «Aber das kam nicht gut an», sagt Ruff. Mütter, die ihre Kinder jeweils bloss kurz ins Stadion begleiten und nach dem Training dort wieder abholen, wollten nicht jedes Mal einen Franken bezahlen müssen. Deshalb sind nun die ersten 30 Minuten frei. Und weil die Gemeinde für den befristeten Parkplatz am Bärenplatz keine Sonderregelung einführen wollte, gilt dort das gleiche Regime.

Später beim Zeughausareal

Auch der Parkplatz auf dem Zeughausareal wird wohl dereinst bewirtschaftet werden. Allerdings nicht, bevor gebaut worden ist. Bereits im Mai publizierte der Gemeinderat das Baugesuch für die Erweiterung des Parkplatzes. Zu den heute 66 Parkfeldern sollen dort 112 neue hinzukommen. Gegen dieses Vorhaben sind zwei Einsprachen eingegangen von Nachbarn, die laut Bauverwalter Oliver Mischler mehr Verkehr, Staub und Lärm befürchteten. Noch stecke man in den Einspracheverhandlungen, sagt er. Aber er gehe davon aus, dass demnächst eine Vereinbarung unterzeichnet werden könne. (Berner Zeitung)

Erstellt: 24.12.2014, 12:09 Uhr

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