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Michels Freundschaft mit der Sonne

Das Ziel ist ambitiös: Mittelfristig sollen 60 bis 70 Prozent aller Flachdächer in der Industriezone Buchmatt in Burgdorf mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet werden. Das ist die Absicht der Solarstadt Burgdorf AG, deren Gründung der Industrielle Willy Michel initiiert hat.

Philippe Müller
Glauben an das Potenzial der Sonne: Gemeinderat Martin Aeschlimann (EVP), Unternehmer Willy Michel und Beat Ritler, Geschäftsführer der Solarstadt Burgdorf AG (v.l.).
Glauben an das Potenzial der Sonne: Gemeinderat Martin Aeschlimann (EVP), Unternehmer Willy Michel und Beat Ritler, Geschäftsführer der Solarstadt Burgdorf AG (v.l.).
Olaf Nörrenberg

Er macht keinen Hehl daraus: «Noch vor 20 Jahren habe ich nicht an die Sonnenenergie geglaubt.» Willy Michel steht dazu, dass er damals das Potenzial der Sonne als Energielieferantin verkannt hatte. Mittlerweile hat der Burgdorfer Industrielle seine Meinung aber diametral geändert, wie er gestern vor den Medien ausführte. In den 90er-Jahren habe die Energie, die man in eine Fotovoltaikanlage steckte, in keinem Verhältnis zur Energiemenge gestanden, die später produziert wurde. «Mittlerweile hat die Branche aber eine enorme Entwicklung gemacht. Die Panels sind deutlich günstiger geworden, und die Energiebilanz sieht wesentlich besser aus.» Deshalb sei es heute sinnvoll, Solarpanels einzusetzen.

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