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Eklat nach Gerichtsurteil: Mutter von Täter rastet aus

Ein 23-jähriger Mann wurde wegen diverser Delikte vor Gericht verurteilt. Nach dem Urteil verlor

Verbale Attacke nach dem Gerichtstermin: Die Mutter eines verurteilten Straftäters beschimpfte die Mutter des Opfers nach dem Urteilsspruch des Richters am Kreisgericht Interlaken-Oberhasli. Das, obwohl zwei Polizisten anwesend waren. Der heute 23-jährige Mann vom Bödeli wurde wegen versuchter sexueller Nötigung, Diebstahl und Hausfriedensbruch zu einer Strafe von 24 Monaten unbedingt verurteilt (siehe Ausgabe von gestern). Zudem muss er die Verfahrenskosten von mehreren zehntausend Franken tragen und dem Opfer eine Genugtuung von 6000 Franken zahlen. An seine Haftstrafe wird die Untersuchungshaft von 410 Tagen angerechnet. Zu einer Geldbusse von 1000 Franken wurde er wegen Übertretungen gegen das Strassenverkehrsgesetz verurteilt. Der junge Mann war schon früher straffällig geworden, unter anderem wegen sexueller Nötigung. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der verurteilte Täter im September 2008 im Raum Bödeli in das Haus seines Opfers eindrang, zwei Portemonnaies stahl und die Tochter der dort wohnhaften Familie sexuell nötigte. Die DNA-Spuren bestätigten, dass er dem Opfer ein Kissen auf das Gesicht gedrückt hatte. Der Verurteilte bekannte sich jedoch nur schuldig wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl. Auf eine Vollzugsmassnahme in einer geschlossenen Anstalt verzichtete das Kreisgericht, obwohl ein psychiatrisches Gutachten dem jungen Mann eine schwere psychische Störung attestiert, die nur schwer therapierbar sei. Als erwiesen erachtete es das Gericht auch, dass der junge Mann im November 2005 das Auto seiner Mutter entwendet hatte, damit zu schnell und ohne Führerschein fuhr und anschliessend einen Unfall baute. Freigesprochen wurde er hingegen vom Anklagepunkt der Irreführung der Rechtspflege, weil er behauptete, das Unfallfahrzeug sei von einer Drittperson gelenkt worden. flg>

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