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Einsprache: Vorerst kein Neubau

Einsprache von Pro Natura gegen den Neubau des Bürotraktes der Air-Glaciers. Nur: Die Argumente gehen nicht auf das Gebäude ein.

Die Einsprache von der Pro Natura gegen den geplanten Büroneubau der Air-Glaciers zielt nicht gegen das Bauvorhaben selber, sondern auf angeblich illegale Flugbewegungen. Dem zuständigen Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl sind solche aber nicht bekannt. Im Sommer wird der Entscheid aus Bern erwartet. Die Air-Glaciers beabsichtigen, den fast 40-jährigen, schlecht isolierten Bürotrakt den heutigen Normen anzupassen. Pikant: Kein einziges Argument der von der Pro Natura eingereichten Einsprache betrifft den Neubau selber. «Die Aktivitäten der Air-Glaciers-Basis Lauterbrunnen widersprechen teilweise dem geltenden Recht», so Hans Fritschi, Vizepräsident von der Pro Natura Berner Oberland. «Beispielsweise wurden Ende August 2009 bei Transporten von Wingsuit-Fliegern illegale Landungen praktiziert», heisst es in der Einsprache. Der Basisleiter der Air-Glaciers Lauterbrunnen, Christian von Allmen, hat wenig Verständnis für die Argumente der Einsprecher: «Von illegalen Flügen kann keine Rede sein.» Mit der Einsprache will die Pro Natura den Neubau des Bürotraktes der Air-Glaciers in Lauterbrunnen verhindern. Bruno Petroni >

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