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Einbrecher nach Autounfall entlarvt

Unglück im Pech für einen 31-jährigen Schweizer Autodieb und Einbrecher. Weil er mit dem gestohlenen Auto einen Selbstunfall verursachte, konnte ihn die Polizei aufspüren. Und wies ihm noch etliche weitere Delikte nach.

In dieser Nacht wäre der 31-jährige Kriminelle aus der Region Thun wohl besser zu Hause geblieben. Am 13.November letzten Jahres ist er in die Autogarage Moser am Mühleweg in Steffisburg eingebrochen. Er hat zuerst einige hundert Franken Bargeld in seine Tasche gesteckt und machte sich dann mit einem gestohlenen Peugeot auf den Heimweg. Doch auch dem Weg unterlief ihm ein Missgeschick: Ohne Fremdeinwirkung prallte er morgens um halb vier in einen Kandelaber an der Belpstrasse in Rubigen. Der Einbrecher verliess daraufhin das Auto und machte sich zu Fuss auf den Heimweg. Er konnte damals nicht angehalten werden. Spuren hinterlassen Allerdings hatte der 31-Jährige im gestohlenen Auto Spuren hinterlassen. Welcher Art diese Spuren waren, wollte die Polizei nicht preisgeben. Sicher ist aber, dass der Täter in der Folge ermittelt werden konnte. Zehn Tage nach dem Einbruch und dem anschliessenden Unfall wurde er bei sich zu Hause angehalten. Als er den Einbruch und den Diebstahl in der Autogarage Moser in Steffisburg gestanden hatte, wurde er verhaftet. Viele weitere Delikte Wie sich nun herausstellte, war der Vorfall in der Nacht vom 13.November war aber nur die Spitze des Eisbergs. Inzwischen hat der Mann vier weitere Einbruchdiebstähle in eine Autogarage, in Wohnungen und in ein parkiertes Auto gestanden. Weiter verübte er drei Diebstähle aus einer offen stehenden Garage und aus Personenwagen, zwei Ladendiebstähle, und auch zwei Sachbeschädigungen gehen auf sein Konto. All diese Delikte hat er in den Monaten Oktober und November in Steffisburg und Thun begangen. Der gesamte Deliktsbetrag beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Die Liste seiner Vergehen ist damit allerdings noch nicht zu Ende: Der Mann wird sich zudem wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel- und das Strassenverkehrsgesetz verantworten müssen. Ralph Heiniger/pd>

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