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«Ein schlechter Lohn für unsere gute Leistung»

Enrico Schirinzi spielte gegen Luzern erstmals in der Rückrunde nach seiner Gelbsperre. Kürzlich hat der 28-Jährige seinen Vertrag beim

Seine bisher schönste Erinnerung im Dress des FC Thun hat Enrico Schirinzi an den 5.November letzten Jahres. Gegen den FC Luzern schoss der 28-Jährige seine ersten Tore für die Oberländer, seit er im November 2010 als vertragsloser Spieler zu Thun gestossen war. Der damalige 3:1-Heimsieg beendete eine Durststrecke von acht sieglosen Spielen in Serie. Am Samstag hiess der Gegner erneut Luzern. Obwohl er es sich vorgenommen hatte, konnte sich der gebürtige Italiener, der aber seit seiner Kindheit in der Nähe von Bern wohnt, diesmal nicht als Torschütze auszeichnen. «Es war in jeder Beziehung ein schwieriger Match», äusserte sich Schirinzi nach dem kampfbetonten und kräfteraubenden Spiel im «Kühlschrank» Arena Thun. Die Kälte habe allen Spielern zugesetzt, und der Rasen sei nur schwer bespielbar gewesen. Einige Flächen des Spielfeldes seien gefroren gewesen, so der 28-Jährige. «Zudem hat uns der Gegner kaum Möglichkeiten gelassen, unser gewohntes Konterspiel vorzutragen.» Zu gut seien die Luzerner in der Defensive organisiert gewesen, sagte Schirinzi. Die Handschrift von Trainer Murat Yakin sei deutlich spürbar. Verfrühter Torjubel «Nach dem Seitenwechsel haben wir alles unternommen, um in Führung zu gehen.» Und beinahe hätte sich Schirinzis Wunsch nach einem persönlichen Treffer erfüllt. Mitte der zweiten Halbzeit kam er nach einem missglückten Abwehrversuch der Luzerner aus rund 20 Metern zum einzigen Mal in diesem Match frei zum Schuss. Sein Flachschuss strich um Zentimeter am Pfosten vorbei, prallte an die Netzhalterung hinter dem Tor und von dort zurück ins Feld. Einige Thuner Fans jubelten. Sie hatten den Schuss im Tor gewähnt. Was dem Dauerläufer versagt blieb, holte wenig später Marco Schneuwly mit seinem magistralen Treffer nach. Schirinzi ist voll des Lobes über den neuen Thuner Torjäger. «Er ist ein Supertyp, auf und neben dem Spielfeld.» Beim Auslauftraining gestern Sonntag waren der Match und das 1:1 vom Vorabend nochmals das Hauptthema. Die Beteiligten waren sich einig: «Es war ein schlechter Lohn für die gute Leistung.» Trotzdem setzt sich auch nach dem Luzern-Match eine Serie fort: In allen neun Spielen, in welchen die Thuner diese Saison das 1:0 erzielen konnten, haben sie nicht verloren. (9 Siege, 2 Unentschieden). «Diese Serie darf sich am Samstag im Letzigrund gegen Zürich fortsetzen», sagte Schirinzi schmunzelnd und fügte an: «Den Letzigrund-Fluch haben wir mit dem Sieg gegen GC ja gebrochen.» Bis 2015 ein Thuner Was sich nach den ersten Gesprächen mit dem Sportchef Andres Gerber im Trainingslager in der Südtürkei angedeutet hatte, wurde letzte Woche Tatsache: Schirinzis Vertrag wurde bis im Sommer 2015 verlängert (wie jener von Dennis Hediger). «Es macht Spass, in dieser Thuner Mannschaft spielen zu können.» Deshalb seien die Verhandlungen schnell über die Bühne gegangen, sagte der Linksfüsser. Peter VoegeliDie Noten der Thun-Spieler Seite 18>

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