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Ein Konkurs und ein offenes Berghaus

Auch wenn der Inhaber

Ob ihm die Pacht im Berghaus Eigerblick auf der Marbachegg das Debakel beschert hat? Die letzten gut zwei Jahre als Wirt im Roggengratbad ob Wyssachen können es jedenfalls nicht gewesen sein: «Roman Schumacher», sagt Roggengratbad-Besitzer Peter Herrmann, «hat alles bezahlt. Das gilt nicht nur für mich.» Er, Herrmann, sei beim Lesen des Anzeigers ja selber aus allen Wolken gefallen – kein Wunder: In der aktuellen Nummer steht, dass über Schumacher, den Inhaber der Einzelfima Berghaus Eigerblick Marbachegg, der Konkurs eröffnet worden ist. Unklare Zustände Zu den Hintergründen gibt auch eine Nachfrage bei Martin Knüsel nicht die endgültige Klarheit. Der Geschäftsführer und Präsident der Sportbahnen Marbachegg betont nur, dass Schumacher im Eigerblick schon länger nichts mehr zu sagen hat. Obwohl der Pachtvertrag für das den Sportbahnen gehörende Lokal ja erst in diesen Tagen enden würde: «Wir haben uns Ende März 2009 in gegenseitigem Einvernehmen getrennt.» Verantwortlich seien unklare Zuständigkeiten gewesen – der Präsident erinnert daran, dass Schumacher auch nach seinem Wechsel ins Roggengratbad weiter für den Eigerblick verantwortlich blieb. Nur das Wirtepatent lief fortan über die Küchenchefin, und als sie im Frühling 2009 kündigte, kam es eben zu «den Unklarheiten». Nur vor seinen Aktionären ist Knüsel unlängst etwas deutlicher geworden: Man habe gegen Schumacher die Betreibung eingeleitet, sagte er und tönte damit an, dass die Sportbahnen Ausstände geltend machen. Heute in Eigenregie Heute führen die Sportbahnen den Eigerblick in Eigenregie. Die Beiz ist damit vom Konkurs nicht betroffen und bleibt unverändert offen. Auch im Roggengratbad hat der Wirt gewechselt. Aus anderen Gründen allerdings. «Ich riet Schumacher zur Kündigung, weil er so krank ist», sagt Herrmann. Getan habe er dies schweren Herzens, «ich hatte noch nie einen so guten Wirt». Schumacher war gestern nicht erreichbar. skk>

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