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Ein besonderes Rennen

LauberhornHannes Stähli, der unverwüstliche Wilderswiler, und Claudia Gassmann, die Einheimische, stellten beim Lauberhorn-Donatoren-Rennen Tagesbestzeiten auf.

Wenn Viktor Gertsch, Fredy Fuchs und Urs Näpflin die Donatoren und Freunde ihres «Horerenne» zu einem Riesenslalom einladen, dann wird das ein Rennen der besonderen Art. Da wären einmal die Teilnehmer: Der älteste, Ruedi Leuzinger aus Gümligen, ist 90-jährig, der jüngste, Nicolas Julier aus Thun, 79 Jahre jünger. Dann die Funktionäre: Urs Näpflin ist Wettkampfleiter und einziges Mitglied der Jury, Viktor Gertsch schickt die Startenden mit witzigen Sprüchen und über Lautsprecher auf die Strecke, und Fredy Fuchs empfängt sie ebenso am Ziel. Dort gibt es statt Ovo Chlepfmoscht. Die Daten der Strecke hält der Wettkampfbericht fest – Strecke: Lauberhorn; Start: Starthaus; Ziel: oberhalb Russisprung; Tore: 22; Schnee: Pluder. Nächstes Jahr «keine Chance» Zum Pluder: Das ist Schnee, der entsteht, wenn am 2.April im Lauberhorngebiet Sommer ist und am Hundschopf die Edelweiss blühen. Und das sind anscheinend genau die Verhältnisse, die den 64-jährigen Hannes Stähli – Steinbildhauer, Bergführer, Ex-Skitrainer und vierfacher Eigernordwandbezwinger – zu Höchstleistungen animieren. Er fährt, keinesfalls zum ersten Mal, Tagesbestzeit bei den Herren. Das könnte sich ändern. «Nächstes Jahr wirst du gegen mich keine Chance haben», droht Peter Egger, der zehn Jahre jüngere Grindelwalder. Stähli wird dann nicht mehr auf das Preisgeld angewiesen sein, er bekommt dann ja die AHV. Schnellste Dame ist Claudia Gassmann, die auch die Finanzen des Skiclubs Wengen ins Lot zu bringen weiss. Getafelt, erzählt und plagiert Ob Sieger oder «ferner fuhren», gestürzt oder disqualifiziert, alle genossen den Skitag und gelobten, dem Lauberhornrennen weiterhin treu zur Seite zu stehen. Im Berghaus Männlichen wurde getafelt, erzählt und plagiert. Und dann – so wie es sich gehört – wurden die Sieger und gleich auch noch der Geburtstag der Wirtin gefeiert. Ueli FlückRangliste: Damen, Jahrgang 1941–1950: 1. Elizabeth Moore (DHO Wengen). 1951–1960: 1. Margrit Brawand (Grindelwald), 2. Sheridan Killwick (DHO Wengen), 3. Doris Fuchs (Interlaken). 1961–1970: 1. Susanne Grossniklaus (Bern), 2. Ursula Koch (Uezwil), 3. Rachel Aberton (DHO Wengen). 1971–1990: 1. Claudia Gassmann (Wengen; Tagesbestzeit). Herren, Jahrgang 1934 und älter: 1. Kaspar Gertsch (Wengen). 1935–1940: 1. Andreas Rubi (Grindelwald), 2. Jost Brunner (Wengen), 3. Jean-Pierre Weber (Kehrsatz/Wengen). 1941–1950: 1. Hannes Stähli (Wilderswil; Tagesbestzeit), 2. Franz Grossniklaus (Beatenberg), 3. Paul Ringgenberg (Muri). 4. Heinz Born (Thörishaus), 5. Walter Steuri (Grindelwald). 1951–1960: 1. Peter Egger (Grindelwald), 2. Christian Steuri (Grindelwald), 3. Andreas Fuchs (Interlaken), 4. Thomas Ruette (Düren), 5. Renato Paris (Oberentfelden), 6. Alfred Riesen (Bönigen). 1961–1970: 1. Rolf Leuzinger (Wattenwil), 2.Sean McCarthy (DHO Wengen), 3. Fritz Graf (Matten). 1971–1970: 1. Rolf Wegmüller, 2. Marcel Egger (Grindelwald). 1991–1997: 1. Lars Koch. Knaben: 1. Max Meyer (Wengen). 2.Noe Ziegler (Ittigen). 3. Jeremy Zuber (Wengen).>

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