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«Ein Aufstieg ist nicht immer gut»

Tomas TrnavskyAngebote aus der höchsten Spielklasse habe er einige gehabt, sagt der neue Trainer. Trotzdem entschied er sich für den NLB-Klub Unihockey Langenthal Aarwangen, «weil ich ein neues Team aufbauen will».

Tomas Trnavsky, was hat Sie dazu bewogen, von der höchsten Schweizer Spielklasse (Trainer bei UHC Grünenmatt) in die NLB zu Unihockey Langenthal Aarwangen zu wechseln? Tomas Trnavsky: Die Geschichte mit Grünenmatt war Ende Saison endgültig abgeschlossen. Es lagen mir mehrere Angebote von Klubs aus der höchsten Schweizer Spielklasse vor, aber beruflich und familiär hat keines optimal gepasst. Deshalb wollte ich eigentlich eine Pause einlegen, doch die ULA-Verantwortlichen haben sich immer wieder gemeldet. Diesem Drängen konnten Sie nicht widerstehen? Ja, denn grundsätzlich wollte ich wieder einen Job, bei dem ich ein Team aufbauen und entwickeln kann. Dazu kam, dass ULA ein gut geführter Verein ist, der einen Schritt vorwärts machen will. Welchen Eindruck haben Sie von Ihrem neuen Team? Es befinden sich viele Spieler im Team, die bereit sind, hart zu arbeiten. Es hat aber auch viele junge Spieler, denen noch die Erfahrung fehlt. Diese müssen jetzt lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das ist ein längerer Prozess, der ein wenig Geduld erfordert. Sie sind mit Grünenmatt von der 1.Liga bis in die Swiss Mobiliar League aufgestiegen. Wird ULA schon bald in der höchsten Spielklasse vertreten sein? Das ist ein sehr schwieriger Weg, und ein schneller Aufstieg ist nicht immer gut. Dass der Aufstieg über Playoff-Spiele mit den schwächsten Teams der NLA führt, macht die Sache nicht einfacher, denn das Niveau in der höchsten Spielklasse ist doch beträchtlich höher als in der NLB. Mein Ziel ist es einfach, die Mannschaft so zu entwickeln, dass wir einmal um den Aufstieg mitspielen können. Dazu muss sich vorerst aber jeder Spieler individuell verbessern. Wie sind Sie überhaupt dazu gekommen, als Trainer in der Schweiz tätig zu sein? Im Jahr 2000 bin ich als Spieler zu Grünenmatt gestossen. Bereits ein Jahr später bin ich dann als Spielertrainer ins Trainermetier eingestiegen. Über Wiler, Zäziwil und wieder Grünenmatt habe ich meine Trainerkarriere fortgesetzt. Als ich in die Schweiz kam, wusste ich sofort, dass dies hier eine längere Geschichte werden würde. Ich habe auch alles dafür getan, dass es so gekommen ist. Ich bin überzeugt, dass meine Zeit in der Schweiz noch eine Weile dauern wird. Interview: Walter Ryser>

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