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Ehrgeiziges Programm ohne Publikumsmagnet

Kunstmuseum BernSurrealisten, Fotoprojekte und eine iPhone-App: Das Kunstmuseum hat sein

Es tönt wie eine Hiobsbotschaft: Das Kunstmuseum Bern verzeichnete im letzten Jahr 50 Prozent weniger Besucherinnen und Besucher als 2010. Doch die Institution lag 2011 mit 81765 Gästen durchaus im Durchschnitt der letzten Jahre. Dass die Diskrepanz zum Vorjahr so markant ausfällt, liegt an der rekordträchtigen Albert-Anker-Retrospektive, die dem Museum 2010 über 100000 Besucher bescherte (total 168919). Auch der provisorische Abschluss für das Betriebsjahr 2011 zeigt, dass an der Hodlerstrasse alles im Lot ist: Das Museum präsentiert eine ausgeglichene Rechnung. Dank Rückstellungen konnte sogar eine umfangreiche Dachsanierung durchgeführt werden. Im März eröffnet «Industrious» mit Werken des Schweizer Porträtfotografen Marco Grob und der beiden Industriefotografen David Hiepler und Fritz Brunier, die auf allen fünf Kontinenten Produktionsstätten des Baustoffkonzerns Holcim besuchten. Auch die Abteilung Gegenwartskunst wartet mit Perlen auf: Im Juni kann sich das Berner Publikum mit dem Werk der britischen Künstlerin Zarina Bhimji vertraut machen. Nicht entziehen kann sich das traditionsreiche Museum den digitalen Trends. So wird im Februar ein in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee entstandenes iPhone-App lanciert. Stefanie Christ>

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