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Ehre für den Erbauer des Eiger-Trails

Vor 13 Jahren baute

«Ich habe nicht Wege gebaut, um berühmt zu werden», gestand sichtlich gerührt Adolf Gsteiger gestern auf Eigergletscher – am oberen Anfang des von ihm erstellten, bekannten Eiger-Trails. Er sei total überrascht, erklärte der ehemalige Grindelwalder Wegmeister ruhig zu seiner Ehrung durch den eben in Bern gegründeten Verein Stille Helden. Der an einer Tafel Gewürdigte dankte den Behörden für das ihm geschenkte Vertrauen: «Ich konnte den Weg nach meiner Idee bauen, man hat mir nicht dreingeredet.» Miryam Gywat, Präsidentin des Vereins Stille Helden, der schweizweit besondere Menschen ehren will, verlas Grussbotschaften von Grossratspräsident Gerhard Fischer und Jürg Schmid, CEO Schweiz Tourismus. Vorstandsmitglied Catherine Herriger gab die Würdigung von Alt-Bundesrat Adolf Ogi zum Besten: «Adolf Gsteiger und ich tragen nicht nur denselben Vornamen, wir hegen ganz offensichtlich auch dieselbe Leidenschaft für Berge und Natur.» Vizegemeindepräsident Andreas Kaufmann betonte, die Gemeinde Grindelwald habe sich auf einen leistungswilligen Wegbauer verlassen können – ohne teure Projekte und Offerten. «Es ist Adolf Gsteiger sicher nirgends recht, aber die Ehrung geht an den Richtigen», konstatierte Christoph Egger, Vertreter der Jungfraubahnen. fw >

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