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Effizientes Wiki gewinnt erstes Viertelfinal-Spiel

1.-Liga-EishockeyWiki-

Es ist Playoff-Zeit, und wie erwartet schenkten sich die Erzrivalen Wiki-Münsingen und Unterseen bereits in ihrer ersten Begegnung (5:2) keinen Zentimeter Eis. Vor gut 700 Zuschauern in der Sagibachhalle in Wichtrach erwischte der Aussenseiter aus Interlaken sogar den besseren Start. In den ersten Minuten dominierten die Oberländer und kamen zu mehreren Überzahlsituationen, scheiterten jedoch am eigenen Unvermögen oder an ihrer Nervosität. «Die Details haben gefehlt», sagte Unterseens Trainer Stefan Schneider. Im ersten Drittel hätte sein Team eigentlich in Führung gehen müssen. Wiki-Münsingen spielt jedoch bereits über die gesamte Saison hinweg ein hervorragendes Boxplay, und mit Routinier Martin Kilchör im Tor wird die Wiki-Festung manchmal schier unüberwindbar. Ebenso effizient ist jedoch Wikis Überzahlspiel. Bereits im ersten Powerplay waren die Gastgeber erfolgreich. Verteidiger Dario Walther traf zum 1:0 für die Aaretaler. Bei diesem Treffer sollte es bis zur Spielhälfte bleiben. Dann konnte Wiki-Münsingen mit einem Doppelschlag mit 3:0 in Führung gehen. Martin Baltisberger und Stefan Baumgartner hatten getroffen. Rückstand wog zu schwer Unterseen reagierte, konnte den Rückstand aber nicht mehr wettmachen. Ebenfalls im Powerplay verkürzte Sven Kohler noch im mittleren Abschnitt auf 3:1. «Wir haben gemerkt, dass wir mithalten können und das Spiel insbesondere bei numerischem Gleichstand ausgeglichen zu gestalten vermochten», sagte Schneider. Auch nach dem 4:1 durch Doppeltorschütze Baltisberger konnten die Gäste erneut verkürzen: Sandro Wälti bezwang nach einer schönen Einzelleistung Kilchör zum 4:2. Die Aaretaler blieben jedoch stets die konsequentere und aggressivere Mannschaft. Roland Käser setzte sämtlichen Träumen der Gäste mit dem 5:2 ins leere Tor ein Ende. «Abgesehen vom gegenseitigen Abtasten in der Startphase haben wir sehr konstant agiert», sagte Wikis Trainer Stefan Schweingruber. Bereits am Dienstag folge nun aber ein ganz neues Spiel. «Wir dürfen nicht zu passiv werden und müssen die Scheibe stets gut laufen lassen. Der Gegner wird mit neuem Selbstvertrauen konsequenter den Abschluss suchen und uns das Leben schwer machen», sagte Schweingruber. Derselben Meinung ist Unterseen-Trainer Schneider: «Diese Niederlage ist für uns kein Beinbruch. Die Playoff-Serie ist noch lange nicht vorbei. Wir gehen konsequent unseren Weg weiter.»Daniel Martiny>

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