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Edita Abdieski

Bümpliz hat es dieser Tage zu viel und zweifelhaftem Ruhm gebracht. Zur Erinnerung: Nachdem Edita am Dienstag die Castingshow «X-Factor» gewonnen hatte, erzählte sie am nächsten Morgen im Frühstücksfernsehen, sie stamme aus einer «Scheissgegend». Damit meinte die Wahlkölnerin Bümpliz. Im Westen Berns war man ob der Aussage not amused. «Wenn solche Leute wegziehen, kann das nur eine Aufwertung unseres Quartiers bedeuten», gab der Präsident der Quartierkommission, Bernardo Albisetti zurück. Gestern reichten sich die beiden dann wieder verbal die Hand. «Falls ich missverstanden worden bin, tut es mir leid», entschuldigte sich Edita. «Jeder soll wissen, dass ich meine Heimat liebe und vermisse.» Und prompt kam auch eine Wortmeldung von der Poststelle 3018 mit Absender Albisetti. Man möge ihm die «wenig bedachte Form seiner Äusserung» nachsehen, bat er reumütig. Das tun wir gern. Die unverblümte Art und Ausdrucksweise unserer Mitbürger im Westen Berns ist uns schliesslich lieb und teuer. Genau so sind sie uns ein Vorbild, wenn sie sich nach kurzem Streit wieder versöhnen. Edita brachte den Charakter der urtümlichen Population auf den Punkt: «Ich habe ein loses Mundwerk – wie viele meiner Freunde aus Bümpliz.» Alles «Scheissgrossmäuler», darf man als gebürtiger Bümplizer sagen. pas>

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