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Echter Teamgeist ist nötig

Warum soll das Volk gerade Sie wählen, was qualifiziert Sie für das Gemeinderatsamt? Markus Bieri: Ich habe nicht auf jede Frage eine Antwort. Ich habe nicht für jedes Problem eine Lösung. Ich kenne nicht von jedem Weg das Ziel. Ich bin angewiesen, mir bei erfahrenen Personen die nötigen Informationen und Ressourcen einzuholen. Das erfordert ein Miteinander und echten Teamgeist. Diesen meine ich zu haben, und daher würde ich mich für das Amt qualifizieren. Wofür würden Sie sich nach Ihrer Wahl zuerst einsetzen? Bieri: In erster Linie würde ich eine Direktion nicht komplett «reformieren» wollen: Bewährtes weiterführen, dabei aber klare Zielsetzungen vorgeben. Wo würden Sie investieren? Bieri: Die beste Investition ist, für Investoren attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen. Wo würden Sie den Sparstift ansetzen? Bieri: Konkrete Sparvorschläge zielen leider häufig darauf ab, politische Kontrahenten zu provozieren. Wichtig ist, eine zusätzliche Verschuldung zu vermeiden und nicht über Ziele hinauszuschiessen, sondern sich nach der Decke zu strecken. Wie führen Sie Wahlkampf? Bieri: Ich versuche, mich selbst zu bleiben und möchte nicht zu viel Lärm um meine Person machen. Wichtig ist mir, zu betonen, dass ich nicht durch persönliche Profilierung auffallen möchte, sondern durch Mithilfe, Lösungen für Probleme zu finden. Woran krankt Thuns Politik? Bieri: Die Links-Rechts-Lagerpolitik blockiert. Eine gestärkte Mitte würde dieses Problem entschärfen. Welches Buch würden Sie zur Lektüre empfehlen? Bieri: «Das Beste geben», die Autobiografie von Jimmy Carter. Was bringt Sie zum Jubeln? Bieri: Ich juble selten, und ich freue mich eher im Stillen. Wer ist für Sie Thunerin oder Thuner des Jahres 2010? Bieri: Die ganze WAGmusic Crew. Ihr Traum von der USA-Tour wurde wahr Welchen Thuner möchten Sie auf den Mond schiessen? Bieri: Wegweisungen sind politisch immer heikel Schlussfrage: Sie sind Pflegefachmann. Was ist das grösste Problem im Gesundheitswesen? Bieri: Sicher sind die steigenden Gesundheitskosten das grösste Problem. Leider ist keine Patentlösung in Sicht. Eventuell muss in Zukunft das «Konsumverhalten» in Bezug auf die angebotenen Leistungen im Gesundheitswesen überdacht werden.TT Allen Kandidierenden für den Thuner Gemeinderat (ausser Bisherige und Stapikandidaten) wurden – mit Ausnahme der letzten – dieselben Fragen gestellt. >

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