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Eberhard neu im Rat

pohlernChristoph

Christoph Eberhard ersetzt die abtretende Regina Hofer im Gemeinderat von Pohlern. Dies entschied die Gemeindeversammlung am Freitag. Eberhard ist kein Neuling in der Gemeindeexekutive – er war bereits ein-mal Mitglied des Gemeinderats, musste sich dann aber aus beruflichen Gründen zurückziehen. Nun hat er sich wieder zur Verfügung gestellt und wurde mangels Konkurrenz still gewählt. Pohlerns Budget für das kommende Jahr weist einen Aufwandüberschuss von 32840 Franken aus. Dies bei einem Aufwand von knapp 1,1 Millionen Franken. «Uns ist bewusst, dass wir euch heute Abend ein negatives Budget präsentieren», sagte Finanzverwalterin Kathrin Reber. Wünschbares und Nötiges seien aber strikte getrennt worden, bekräftigte sie. «Nice to have gab es nicht.» Die gestiegenen Kosten im Bildungswesen und in der sozialen Wohlfahrt belasteten das Budget besonders, erläuterte Reber weiter. Der Fehlbetrag wird dem Eigenkapital der Gemeinde entnommen, welches sich momentan auf rund 600000 Franken beläuft. Der Steuerfuss beträgt unverändert 1,72 Einheiten. Auch die Liegenschaftssteuer (ein Promille des amtlichen Werts) und die Hundetaxe (50 Franken pro Hund) bleiben gleich wie bisher. Im Finanzplan 2011–2015 rechnet Pohlern mit einer «knapp ausgeglichenen Rechnung». Grösster Posten im Investitionsplan, welcher das Kernstück des Finanzplans darstellt, ist die Sanierung des Schulhauses. Für die Planungsarbeiten sind im nächsten Jahr 20000 Franken vorgesehen. Die eigentliche Sanierung, welche im Jahr 2012 stattfinden soll, wird rund 280000 Franken kosten. Das grosse Fragezeichen sind die Steuereinnahmen. «Im Moment gibt es für einen Finanzverwalter nichts Schwierigeres, als den Steuerertrag der Gemeinde vorauszusehen», gab Kathrin Reber zu bedenken. Mit der Steuergesetzrevision und dem neuen Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich gebe es im Moment viele Ungewissheiten. «Wir rechnen bei den Steuern mit einem Nullwachstum.» Insgesamt dürfe Pohlern aber «vorsichtig optimistisch» in die Zukunft blicken.Adrian Moser>

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