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Dürrenast: Mühelos zum Sieg

Mit einer stark ersatzgeschwächten und sehr jungen Mannschaft hat Dürrenast das wichtige Spiel gegen Farvagny/Ogoz klar mit 4:0 Toren gewonnen. Sandro Raso, Reto Schmid und Matthias Jaun (2) erzielten die vier Treffer.

Als in der 65.Minute dem erst 17-jährigen Matthias Jaun, nach glänzender Vorarbeit des sonst glücklos spielenden Valmir Shala, das 2:0 gelungen war, löste sich endlich die Anspannung bei Trainer Jürg Frey. Statt nur 2:0 hätte es zu diesem Zeitpunkt nämlich mindestens 5:0 oder gar 6:0 für Dürrenast heissen müssen. Aber eben, diesem Shala, auch er erst 18 Jahre jung, fehlte in vier aussichtsreichen Situationen die Kaltblütigkeit. Entweder scheiterte er an Torhüter Marvin Rey – er war mit Abstand bester Spieler bei Farvagny/Ogoz –, oder er verzog seine Schüsse äusserst knapp. Raso überragend Sandro Raso gelang schon nach 11 Minuten das 1:0. Nach einem Idealpass hinter die gegnerische Abwehr tauchte Raso plötzlich alleine vor Torhüter Rey auf. Mit ein bisschen Glück landete der Ball, vom Goalie noch abgefälscht, im Tor. Die Taktik der Freiburger, mit einer verstärkten Abwehr mindestens einen Punkt zu ermauern, ging ab diesem Zeitpunkt nicht mehr auf. Dürrenast nutzte nun die Freiräume und war dann gefährlich, wenn die Angriffe über die Seiten vorgetragen wurden. Der ballsichere Sandro Gyger und der schnelle Matthias Jaun interpretierten ihre Rollen auf den Aussenbahnen ausgezeichnet. Überragend bei Dürrenast war an diesem Tag der lauffreudige Raso. Er war praktisch bei jedem Angriff der Thuner Ausgangsstation. Seine Ballbehandlung und Übersicht beeindruckten. Junge Mannschaft Überrascht waren die Zuschauer bezüglich Mannschaftsaufstellung. Nebst den verletzten Routiniers Torhüter Patrick Perret und Urs Jörg setzte Jürg Frey auf seine jungen Spieler. Manuel Mosimann, Adrian Nussbaum und Reto Schmid mussten auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dafür standen mit Sevgim Ibraimoski (18), Sandro Mensah (17), Mateo Olujic (18), Valmir Shala (18) und Matthias Jaun (17) fünf Spieler in der Startformation, welche noch nicht 19-jährig sind. Zu Beginn war bei ihnen die Nervosität spürbar. Je länger der Match dauerte, umso mehr fanden sie ins Spiel und erledigten ihre Aufgaben gut. Fehlerfrei spielte auch Perrets Ersatz, Nicola Wittwer. Er wirkte bei den wenigen Situationen, in denen er geprüft wurde, sehr sicher. Und mit seinem Auskick in der 93.Minute, der von Reto Schmid wunderbar ins Tor weitergeleitet wurde, liess er sich gar einen Assistpunkt gutschreiben. Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde der FC Farvagny/Ogoz, nach der Fusion von Farvagny-le-Grand und Vuisternens-en-Ogoz, gegründet. Nach 2004/2005 und 2007/2008 spielen die Greyerzer bereits zum dritten Mal in der höchsten Amateurliga. Und wie in den beiden genannten Saisons dürfte für sie das Abenteuer «2.Liga interregional» auch diesmal nur ein Jahr dauern. Zu schwach präsentierte sich der Aufsteiger aus dem Kanton Freiburg beim Gastspiel in Dürrenast. Wille und Einsatz genügen in dieser Liga bei weitem nicht, um bestehen zu können.Peter Voegeli>

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