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Dürrenast mit einem Punkt belohnt

FussballIn der 2.Liga interregional trennten sich Dürrenast und Bulle leistungsgerecht 1:1. Dürrenast war über weite Strecken spielbestimmend. Erst in der 92.Minute wurden die Bemühungen mit dem 1:1 doch noch belohnt.

Der FC Dürrenast musste in diesem Match gegen den Tabellenführer Bulle auf Sandro Raso (Ausland) und auch auf Sandro Gyger verzichten. Gyger war am Wochenende zuvor gegen Spiez verletzt liegen geblieben. Nachdem er vorerst weiterspielte, musste er sich dann doch auswechseln lassen. Bei einer vorgenommenen MRI-Untersuchung stellte sich im Verlaufe der Woche heraus, dass er sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Der Offensivspieler wird mehrere Monate ausfallen. Trainer Jürg Frey sah sich zu Umstellungen gezwungen. Der Routinier Marco Pulfer übernahm anstelle von Raso die Rolle des Spielmachers im zentralen Mittelfeld. Nach einem (zu) vorsichtigen Spielbeginn war es der Leader aus dem Greyerzerland, der das Spielkommando übernahm. «Wir standen in der Anfangsphase zu weit von unseren Gegnern weg», analysierte Urs Jörg die erste halbe Stunde. Dennoch kam Dürrenast zur ersten grossen Chance. Im Anschluss an einen Freistossabpraller landete der Ball beim frei stehenden Reto Schmid. Er war derart vom Ballbesitz überrascht, dass er, anstatt den Ball zu stoppen und eventuell zum Torerfolg zu kommen, überhastet übers Tor köpfte. Dem Rückstand nachgerannt Danach nutzte der Leader die Freiräume. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff war er erfolgreich. Zu statisch wirkte die Dürrenaster Abwehr, als sich Bulle mit einem Doppelpass leichtfüssig in den Strafraum kombinierte. Gegen den Flachschuss, der zum 0:1 führte, war Goalie Patrick Perret machtlos. Er war es, der in der 80.Minute durch geschicktes Herauslaufen gegen den anstürmenden Bulle-Angreifer das 0:2 verhinderte. Dies war die zweite Möglichkeit der Freiburger, weil Dürrenast spätestens nach dem 0:1 die dominierende Mannschaft war. Angriff um Angriff rollte gegen das Bulle-Tor. Bei ein bisschen mehr Kaltblütigkeit im gegnerischen Strafraum hätten die Thuner nicht bis in die Nachspielzeit warten müssen, um einen Torerfolg zu feiern. Man hatte sich bereits mit der 0:1-Niederlage abgefunden, als der letzte Angriff von «Dürre» in der zweiten Minute der Nachspielzeit doch noch zum Ausgleich führte. Im Anschluss an eine unübersichtliche Situation im Strafraum von Bulle ertönte plötzlich der Pfiff des Schiedsrichters. Er hatte offenbar ein Foulspiel des Bulle-Goalies gesehen, der auf Höhe des Elfmeterpunktes regelwidrig in Ballbesitz gelangen wollte. Die Folge davon: Penalty. «Nein, ich war nicht nervöser als bei früheren Penaltys», sagte der Schütze Jörg. Er setzte sich den Ball und schoss ihn halb hoch in die Torecke zum viel bejubelten 1:1. Der gute Gästehüter hatte zwar die Torecke geahnt, war aber gegen den platzierten Schuss machtlos. «Es ist erfreulich, wie unsere jungen Spieler nie aufgegeben haben», lobte Jörg seine Teamkameraden. Und, «dieses 1:1 gibt uns Auftrieb».Peter Voegeli>

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