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Dürrenast: Das Siegen noch nicht verlernt

Dürrenast hat in einem intensiven Match gegen das favorisierte La Tour 3:1 gewonnen. Bei Halbzeit sah es noch nicht danach aus.

Die Dürrenästler erlebten in diesem wegweisenden Match eine erste Halbzeit, die von den technisch starken Romands mehrheitlich dominiert worden war. Die 1:0-Führung entsprach den Spiel- und Chancenanteilen. Das unter Siegesdruck stehende Dürrenast wirkte zu ängstlich und ohne Selbstvertrauen. Wie verwandelt kamen die Thuner nach der Pause aber aus der Kabine. Bereits der erste, sehr schön über die Aussenbahn vorgetragene Angriff führte zum Ausgleich. Der schnelle Matthias Jaun wurde geschickt in die Tiefe angespielt, er lief in den Strafraum und überraschte mit seinem Schuss den Gästegoalie in der nahen Torecke. «Wir wussten, dass die Greyerzer eine starke Offensive besitzen, in der Abwehr aber verwundbar sind», sagte Manuel Mosimann. Daher habe man versucht, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen und ihn seinerseits unter Druck zu setzen. Sehenswerte Tore Dürrenast spielte nach dem Seitenwechsel die wohl besten 45 Minuten dieser Saison. Jaun und Mosimann sorgten mit ihren schnellen Konterangriffen stets für Alarmstufe eins vor dem Gästetor. Ein weiterer Musterangriff über Jaun führte zum 2:1. Adrian Nussbaum verwertete die Hereingabe mit einer sehenswerten Direktabnahme. Für die definitive Siegessicherung sorgte der auffällige Mosimann mit dem «Tor des Tages». Er überspielte seinen Gegenspieler, lief quer die Strafraumgrenze entlang und hämmerte den Ball aus 17 Metern unhaltbar ins Lattendreieck. Am Ende zeigten sich die Gäste als schlechte Verlierer und mussten das Spiel nach einer Roten Karte (Tätlichkeit an Hodler) mit zehn Mann beenden. Peter Voegeli>

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