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Dubi bäckt nicht mehr

bremgartenHeinz Dubi schliesst seine Bäckerei. Das Ende des Inselspital-Auftrags sei nur einer der Gründe dafür.

Die drei regionalen Bäcker, die seit Jahrzehnten Backwaren ins Inselspital liefern, reagieren unterschiedlich auf den Verlust dieses Millionenauftrags. Während die Berner Bäckerei Röthlisberger nach Ostermundigen expandiert (wir berichteten), schliesst Heinz Dubi Ende April seine Bäckerei nach 73 Jahren im Familienbesitz. Obwohl sein Tearoom Chutze geöffnet bleibt, muss Dubi sieben Angestellte entlassen, die sich in Backstube und Laden rund 550 Stellenprozente teilten. «Hätten wir nicht eine Lehrtochter, die im April als Bäckerin/Konditorin abschliesst, würden wir schon Ende Februar aufhören», sagt Dubi. Zu diesem Zeitpunkt läuft der Insel-Auftrag aus. Er sei immer noch enttäuscht und könne den Zuschlag für die auswärtige Hiestand aus ökologischen und regionalpolitischen Gründen nicht verstehen. Gleichzeitig habe das Ende des Auftrags den Entschluss erleichtert, der sich ohnehin abgezeichnet hatte. «Ich bin 63-jährig und gesundheitlich angeschlagen.» Eine Nachfolgelösung habe sich zerschlagen, da heute niemand mehr bereit sei, einen 365-Tage-Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Patisserie fürs Tearoom wird Dubi auch künftig selber herstellen. Gipfeli wird er bei einem Kollegen beziehen, der «bessere macht als die, die man als Standard zwischen Genf und Romanshorn erhält». hae>

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