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Dubach war einmal mehr Publikumsmagnet

KOnzertIm ausverkauften KKThun begeisterte Alexandre Dubach mit seiner Interpretation von Bruchs g-Moll-Violinkonzert. Der Thuner Geiger wurde vom Orchestre de Chambre Romand de Berne begleitet, welches zudem Werke von Beethoven und Schubert spielte.

Trotz zahlreicher Veranstaltungen in Thun war das Konzert des Orchestre de Chambre Romand de Berne unter der Leitung von Chantal Wuhrmann im Schadausaal des KKThun ausverkauft. Dies lag wohl primär daran, dass die Romands mit dem Thuner Geiger Alexandre Dubach auftraten. Das Interesse ist auch mit der Programmwahl zu begründen: Neben dem von Dubach gespielten Violinkonzert in g-Moll von Max Bruch wurden mit der Ouvertüre zum Trauerspiel «Coriolan» von Ludwig van Beethoven und Franz Schuberts Sinfonie in h-Moll, der «Unvollendeten», zwei populäre Werke aufgeführt. Das Orchestre de Chambre Romand de Berne zeigte in der ersten Konzerthälfte ohne Dubach eine solide Leistung. Bemerkenswert war die rhythmische Präzision, welche vor allem der dramatischen, von Gegensätzen geprägten «Coriolan»-Ouvertüre eine gewisse Wucht verlieh. Der starke Fokus auf das Metrum führte aber dazu, dass die Musik, insbesondere in den lyrischen Passagen, etwas überpulsiert wirkte. Den Auftritt von Dubach an den Schluss des Konzerts zu setzen, war ein dramaturgisch äusserst geschickter Schachzug. Der Geigenvirtuose brachte genau das auf die Bühne, was im ersten Teil ein wenig gefehlt hatte: Spielfreude, Schwung und ein unglaubliches Gespür für die Musik – und er steckte das Orchester damit zeitweise an. Dubach begeisterte das Publikum, vor allem, aber nicht nur, durch Natürlichkeit und Virtuosität. Auf den tosenden Applaus folgten, vor einem gemeinsamen Abschluss mit dem Orchester, drei mit viel Charme und Witz vorgetragene Solozugaben. msu>

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