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Drei Orte in Zürich

fachhochschuleDie Winterthurer gehen einen anderen Weg als Bern: Sie unterrichten nach wie vor an drei Orten.

Wird die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur ein weiteres Mal zum Vorbild, auf das Burgdorf seine Hoffnungen richten kann? Man erinnert sich: Als der Kanton Bern im ausgehenden 19.Jahrhundert das Tech in der Emmestadt eröffnete, trug das damalige Technikum Winterthur das Seine zur Standortwahl bei. Bei der Debatte darüber, ob Bern, Biel oder eben Burgdorf zum Zug kommen sollte, spielte das Argument, ein Umfeld ohne die Ablenkungen einer Grossstadt könne dem Studium nur zuträglich sein, eine nicht unwesentliche Rolle. Heute, gut hundert Jahre später, blickt Burgdorf erneut nach Winterthur. Immerhin ist die dortige Hochschule, in der vor vier Jahren mehrere einst selbstständige Schulen aufgegangen sind, noch immer auch an den alten Standorten Wädenswil und Zürich präsent. Zwar lässt der Rektor durchblicken, dass ein grosser Campus auf einem zentralen Areal aus fachlicher Sicht durchaus Vorteile bringen könnte. Allerdings, das sagt er auch, brauchte es «den politischen Willen, so etwas durchzuziehen». In Burgdorf ist mit dem Entscheid der Regierung, die Fachhochschule mittelfristig von hier abzuziehen, ein derartiger politischer Wille erstmals spürbar geworden. Zum Nachteil der Emmestadt.skkSeite 2+3>

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