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Dorfbank behauptet sich

wynigenIn einem hart umkämpften Markt vermochte sich die Spar- und Leihkasse Wynigen zu behaupten. Der Gewinn ging 2010 aber zurück.

175 Aktionäre und Aktionärinnen konnte Verwaltungsratspräsident Hans Wälchli zur 81. Generalversammlung der Spar- und Leihkasse Wynigen begrüssen. Der Markt ist hart umkämpft, die Zinsmarge auf den Ausleihungen nochmals gesunken. Trotzdem konnte die Dorfbank, deren Hauptgeschäft bei den Hypotheken liegt, im Jahr 2010 ein leichtes Wachstum verzeichnen, wie Bankverwalterin Margrit Friedli bei der Rechnungskommentierung sagte. Die Bilanzsumme stieg um 1,5 Prozent auf neu 198,2 Millionen Franken an (siehe Kasten). Die Kundengelder nahmen um 4 Millionen Franken zu, während die Ausleihungen um rund 2 Millionen wuchsen. Der Kundengelderdeckungsgrad betrug per Jahresende 99 Prozent. Tieferer Jahresgewinn Trotz leicht gestiegenem Ge-schäftsvolumen musste der Brut-togewinn gegenüber dem Vorjahr mit 1,665 Millionen um gut 100000 Franken tiefer ausge-wiesen werden. Die historisch tiefen Zinsen schlagen sich in der Erfolgsrechnung nieder. Nach Abschreibungen und Rückstellungen im Gesamtbetrag von 261000 Franken resultierte ein Jahresgewinn von 695000 Franken – gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 20000 Franken. Dennoch konnten den gesetzlichen Reserven aus dem Reinertrag eine halbe Million Franken zugewiesen werden und das Eigenkapital mit einer unveränderten Dividende mit 20 Prozent verzinst werden. Die Eigenmittel der Bank stiegen um 900000 Franken an und betragen nun mehr als das 3,5-fache des gesetzlich geforderten Deckungsgrades. Geehrt wurden an der Versammlung Gabi Studer-Kohler für ihre 30 Dienstjahre bei der Bank sowie Bankleiterin Margrit Friedli, welche zum zehnten Mal die Jahresrechnung präsentierte. Friedli übernahm nach dem unerwarteten Tod ihres Vorgängers die Leitung in einer schwierigen Zeit. Wynigens Gemeinderatspräsident Peter Heiniger zeigte zeigte sich erfreut, dass in Wynigen nach wie vor eine selbstständige Dorfbank tätig ist. Kaspar Dreier >

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