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«Dieses Projekt wäre ein guter Schritt»

Die Brienzer Gemeinderatspräsidentin Annelise Zimmermann (FDP) beurteilt das neue Projekt der KWO als prüfenswert: «Obwohl die ökologischen Einflüsse noch unklar sind, könnte die auf diese Weise gewonnene erneuerbare Energie den Bau eines Kernkraftwerkes verhindern. Und laut KWO ist die Anlage wirtschaftlich tragbar.» Als weiteren Vorteil führt Zimmermann die künftige Regulierung der Pegelstände auf, was einem zusätzlichen Hochwasserschutz gleichkäme. Urs Eichenberger, Präsident des Grimselvereins, gibt sich vorsichtig optimistisch, und abwartend: «Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein solches Projekt. Aber bevor wir dazu Stellung nehmen können, sind weitere Abklärungen nötig. Als Vorteil sehe ich eine Lösung der Sunk- und Schwallproblematik, und auch das Teilprojekt einer Mauererhöhung am Grimselsee könnte auf diese Weise umgangen werden, was äusserst erfreulich wäre.» Urs Eichenberger weist aber darauf hin, «dass das ökologische System im Brienzersee durch diesen baulichen Eingriff keinen Schaden nehmen darf.» Walter Brog ist Gemeindepräsident von Innertkirchen und wirkt gleichzeitig in der Begleitgruppe «KWOplus» mit: «In der ganzen Schweiz gibt es nirgends diese optimale Situation, wo man mit einem 26 Kilometer langen Stollen eine solch geringe Höhendifferenz überwinden und das Wasser dann vertikal in einen See leiten kann.» Peter Flück als Präsident der Regionalkonferenz steht dem neuen KWO-Projekt positiv gegenüber: «Grundsätzlich ist dies ein sinnvolles Vorhaben. Wichtig ist, dass die ökologischen Anliegen sauber gelöst werden. Ich hab schon immer die Meinung vertreten, dass wir unsere Ressourcen optimal nutzen sollen. Dieses Projekt wäre ein guter Schritt in die Zukunft.» bpm>

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