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Die WM im Wohngebiet

Ein Anwohner zum Public Viewing auf dem Amman- Hofer-Platz in Interlaken Ausschnitte eines Zitates von Hanery Amman: «In Stein gehauen, von Strassenlaternen nachts ausgeleuchtet, von gemütlich Spazierenden und hastig Einkaufenden, von rennenden Kindern und schnüffelnden Hunden begangen, wird unser Schaffen für ewig täglich in Erinnerung gerufen.» Meistens aber sehe ich nur Parksünder, nun gibt es aktuell eine Lösung gegen die Sünder: Man platziere eine von der Bild und Tonqualität her absolut nicht überzeugende Grossleinwand bei globalen Grossanlässen (beispielsweise WM Südafrika) inmitten einer Häuserschlucht. So werden die Worte der Herren Turnheer, Wyler und Co. von der Amadeusfront zurückgeworfen, wo sie am Gebäude des Schlossers erneut widerhallen. Beinahe perfekt von beiden Seiten her Originalsound, allerdings ein klein wenig Zeit verschoben. Wenigstens halten sich die Verantwortlichen an die zeitliche Abmachung, die Fans aber nicht immer. Da man in Touristennähe nur bis 22 Uhr Veranstaltungen durchführen darf, erklärt es auch, warum die Kiste auf dem Amman-Hofer-Platz steht. Nebst Touristen gibt es aber auch Leute die auf frühen Schlaf angewiesen sind, da sie um drei Uhr morgens mit der Arbeit beginnen. Noch etwas: Um zwei Uhr morgens hat die Ruhe einigermassen Einzug gehalten für gut vier Stunden. Dann urplötzlich zwischen 6 und 07.30 Uhr dreht eine orangefarbene Putzmaschine ihre Runden auf dem Platz. Warum dies? frage ich mich. Ich habe kein Problem mit Veranstaltungen, aber Rücksicht nehmen gilt für alle. Urs StollerInterlaken>

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