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Die versprochenen Synergien fehlen

Der Schulverband Bucheggberg A3 wurde erst im August gegründet.Deshalb mussten die Delegierten aus 19 Gemeinden gleich zwei Budgets absegnen. Sie vermissten Synergien und wollten ernsthaft sparen.

Die Delegierten stimmten in Lüterkofen gleichzeitig über das erste und zweite Budget des Schulverbandes A3 ab. Er wurde Mitte August gegründet und steht unter der Leitung von Verena Meyer. Zur Erinnerung: Nach jahrzehntelanger Planung und Auseinandersetzungen bis vor Bundesgericht einigten sich 19 Gemeinden des Bezirks Bucheggberg darauf, dass ihre Primarschüler nur noch in Messen und Lüterkofen unterrichtet werden. Die gesamte Oberstufe wird in Schnottwil zusammengefasst. In Lüterkofen wird ein neues Schulhaus gebaut, an den andern beiden Standorten saniert. Ab dem kommenden Schuljahr werden somit nicht mehr alle Schulhäuser genutzt. Die Kindergärten sind in die neuen Strukturen integriert.

Die Budgetierung sei extrem schwierig gewesen, da man sich kaum auf vergleichbare Zahlen habe abstützen können, erklärte der für die Finanzen verantwortliche Thomas Stutz, Aetingen. Er sprach von Unschärfe und «möglichst realistischen Zahlen auf einer grünen Wiese».

Lange sei unklar gewesen, ob die Schüler aus Schnottwil, Biezwil und Lüterswil tatsächlich nach Messen fahren. Im Voranschlag 2010 seien noch Mieten für Schulhäuser enthalten, die wahrscheinlich entfallen.

Kein Geld für neue Stühle

Die versprochenen Synergien kämen in den ersten Jahren des neuen Verbandes leider noch nicht zum Tragen. Der Vorstand habe aus Spargründen fast alle Wünsche der Schulleitungen abgelehnt. Die erzielten Einsparungen würden jedoch gleich wieder durch vorgegebene Schulreformen zunichtegemacht. Stutz gab auch bekannt, dass man die Kleinklassen noch bis 2012 weiterführen und sie erst dann in die Primarschule integrieren werde. Der Schulverband erwartet von den Gemeinden, dass sie Stühle und Pulte gratis zur Verfügung stellen.

Das Budget 2009 wurde mit einem Nettoaufwand von 34'000 Franken genehmigt. In der Investitionsrechnung ist ein erster Brocken von 2,6 Millionen Franken enthalten.

Es wird leicht teurer

Das Budget 2010 liegt knapp über 12 Millionen. Das ist etwas mehr als die 19 Gemeinden bisher für ihre Schulen zahlen mussten. 77 Prozent davon entfallen auf Personalkosten. Bei den Investitionen sind 6,4 von vorgesehenen total 12 Millionen eingerechnet.

Erste Wechsel

Viel zu diskutieren gab, dass der Vorstand je eine Kreditlimite von 500'000 Franken für die Konten Betriebs- und Baukosten verlangte. Man befürchte Engpässe, falls einzelne Gemeinden nicht pünktlich zahlen würden, so die Begründung. Die Delegierten stimmten zu. Sie genehmigten auch die Dienst- und Gehaltsordnung. Und sie wählten an Stelle von Daniela Leuenberger neu Karin Schluep, Schnottwil, in den Vorstand. Zudem wurde bekannt, dass Lisbeth Freudiger als Schulleiterin in Messen demissioniert hat.

(BZ)

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