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Die vergessene Publikation

Walliswil-BippDie Erweiterung der Kiesgrube ist beschlossene Sache. Für Verwirrung sorgt jetzt aber eine Publikation im Amtsblatt.

Wer das Amtsblatt durchblättert, kommt ins Stutzen: Da ist die öffentliche Auflage für die Erweiterung der Kiesgrube in Walliswil-Bipp publiziert. Dabei ist das Grossprojekt längst beschlossen. Im Juni haben alle drei beteiligten Gemeinden der Grubenerweiterung zugestimmt. Wie kommt es dann zu dieser verspäteten Publikation? «Wir haben das schlichtweg vergessen», gibt der Wanger Gemeindeschreiber Peter Bühler zu, der auch für Walliswil-Bipp zuständig ist. Im Anzeiger Oberaargau West sei das Baugesuch ordnungsgemäss publiziert worden. Doch weil die Grubenerweiterung auch ein Waldrodungsgesuch verlangt, hätte das Vorhaben offenbar auch im Amtsblatt des Kantons Bern bekannt gemacht werden sollen. Nach Rücksprache mit dem Regierungsstatthalter, so Bühler, sei man übereingekommen, das Gesuch im Nachhinein auch noch im Amtsblatt zu publizieren. «Ein formaler Leerlauf», sagt Bühler leicht ärgerlich, «aber so will es halt das Gesetz.» Immerhin: Auch auf die nachträgliche Publikation des Baugesuchs sind keine Einsprachen eingegangen. Die Kiesgrube in Walliswil-Bipp soll von 22 auf 40 Hektaren vergrössert werden Das neue Abbaugebiet liegt zum grossen Teil im Längwald, betroffen sind auch die Gemeinden Wiedlisbach und Oberbipp. Die Betreiberfirma, die Marti AG in Solothurn, will im Oktober mit dem erweiterten Kiesabbau beginnen. sae>

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